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Erkältung: Warum bekommt man Schnupfen und Husten?

Ein Mann niest, vor dunklem Hintergrund sieht man eine Wolke aus vielen kleinen Tröpfchen

Die kurze Antwort

Eine Erkältung ist eine Krankheit der Nase, des Rachens und des Halses. Sie wird von Viren ausgelöst. Typisch sind Schnupfen, Niesen, Husten und Halsschmerzen. Die meisten Erkältungen gehen nach ein bis zwei Wochen von allein wieder weg. Kinder bekommen viel öfter eine Erkältung als Erwachsene, weil ihr Immunsystem viele Viren noch nicht kennt.

Ein Mann niest, vor dunklem Hintergrund sieht man eine Wolke aus vielen kleinen Tröpfchen
Ein Mann niest. Das Foto zeigt die vielen kleinen Tröpfchen, die dabei aus Mund und Nase fliegen. Mit solchen Tröpfchen werden Erkältungsviren weitergegeben. Foto: James Gathany, gemeinfrei, via Wikimedia Commons

Eine Erkältung ist eine Entzündung der oberen Atemwege. Zu den oberen Atemwegen gehören die Nase, der Rachen und der Hals. Eine Entzündung ist die Abwehr des Körpers gegen Krankheitserreger. Die betroffene Stelle wird dabei rot, warm und schwillt an. Ärztinnen und Ärzte nennen die Erkältung auch grippalen Infekt. Mit einer echten Grippe hat sie aber nichts zu tun.

Wodurch bekommt man eine Erkältung?

Eine Erkältung bekommt man durch Viren, die sich in der Schleimhaut von Nase und Rachen festsetzen und dort vermehren.

Viren sind winzige Krankheitserreger. Sie sind so klein, dass man sie nur mit einem besonders starken Mikroskop sehen kann. Ein Virus kann sich nicht selbst vermehren. Es dringt in die Zellen eines Menschen ein und bringt sie dazu, neue Viren herzustellen. Die Schleimhaut ist die feuchte Haut, mit der Nase, Mund und Rachen innen ausgekleidet sind.

Eine Erkältung können mehr als 30 verschiedene Arten von Viren auslösen. Am häufigsten sind die Rhinoviren. Das Wort rhino kommt aus dem Griechischen und bedeutet Nase.

Graues, kugelförmiges Computermodell eines Virus mit vielen Erhebungen
Ein Computermodell der äußeren Hülle eines Rhinovirus. Rhinoviren sind die häufigsten Erreger einer Erkältung. In Wirklichkeit ist ein Rhinovirus etwa 30 Millionstel Millimeter groß. Foto: Thomas Splettstoesser (www.scistyle.com), CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie steckt man sich mit einer Erkältung an?

Man steckt sich mit einer Erkältung an, wenn Viren von einem kranken Menschen in die eigene Nase, den Mund oder die Augen gelangen.

Das passiert auf zwei Wegen:

  • Tröpfcheninfektion: Ein kranker Mensch niest, hustet oder spricht. Dabei fliegen winzige Tröpfchen mit Viren durch die Luft. Ein anderer Mensch atmet sie ein.
  • Schmierinfektion: Die Tröpfchen landen auf Türklinken, Tastaturen oder Haltegriffen im Bus. Wer sie anfasst, hat die Viren an den Händen. Fasst er sich danach an die Nase oder den Mund, gelangen die Viren in seinen Körper.

Auch über Gläser, Tassen und benutzte Taschentücher kann man sich anstecken.

Woran merkst du, dass du erkältet bist?

Eine Erkältung erkennst du an Schnupfen, Niesen, Husten und Halsschmerzen.

Die meisten dieser Beschwerden machen nicht die Viren selbst, sondern die Abwehr deines Körpers. Sobald Viren die Zellen der Schleimhaut befallen, bemerken das die Abwehrzellen. Abwehrzellen sind Zellen deines Körpers, die Krankheitserreger erkennen und bekämpfen. Sie geben Botenstoffe ab. Botenstoffe sind Stoffe, mit denen Zellen einander Nachrichten schicken. Sie rufen weitere Abwehrzellen herbei und lösen die Entzündung aus.

Meist beginnt eine Erkältung mit einem Kratzen im Hals. Das kommt daher, dass die Botenstoffe feine Nerven in der Schleimhaut des Rachens reizen. Das spürst du zuerst als Kratzen und später als Halsschmerzen. Auch in der Nase reizen die Botenstoffe Nerven. Deshalb musst du niesen.

Kurz danach läuft die Nase. Die gereizten Nerven bringen kleine Drüsen in der Nasenschleimhaut dazu, viel dünnflüssigen Schleim zu bilden. Drüsen sind Teile des Körpers, die eine Flüssigkeit herstellen und abgeben. Außerdem tritt Flüssigkeit aus feinen Blutgefäßen in den Schleim über. Mit dem Schleim befördert der Körper die Viren nach draußen.

Nach einigen Tagen ist die Nase oft verstopft. Das kommt daher, dass die Schleimhaut in der Nase anschwillt. In der Nasenschleimhaut liegen viele Blutgefäße, die sich stark mit Blut füllen können. Besonders viele davon gibt es in den Nasenmuscheln. Das sind Wülste an den Seitenwänden der Nase, an denen die Atemluft vorbeiströmt. Ein Botenstoff mit dem Namen Bradykinin sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße weiten. Dadurch fließt mehr Blut in die Schleimhaut, und mit dem Blut kommen weitere Abwehrzellen zu den Viren. Gleichzeitig werden die Wände der feinsten Blutgefäße durchlässiger. Flüssigkeit tritt aus ihnen in die Schleimhaut aus. Die Schleimhaut wird dadurch dicker und versperrt der Luft den Weg. Später wird der Schleim außerdem zäher und fließt schlechter ab.

Außerdem kannst du müde und schlapp sein, leichtes Fieber haben und Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen bekommen. Auch diese Beschwerden lösen Botenstoffe der Abwehrzellen aus. Einige von ihnen geben dem Gehirn das Signal, die Körpertemperatur höher einzustellen. So entsteht Fieber. Wenn auch der Kehlkopf entzündet ist, wird die Stimme heiser. Der Kehlkopf sitzt im Hals. In ihm entsteht deine Stimme.

Wie lange dauert eine Erkältung?

Eine Erkältung dauert meistens ein bis zwei Wochen.

Halsschmerzen und Schnupfen sind oft schon nach wenigen Tagen vorbei. Die stärksten Beschwerden verschwinden meist innerhalb einer Woche. Der Husten bleibt oft am längsten. Bei Kindern kann er drei Wochen und manchmal noch etwas länger dauern.

Das zeigt eine Auswertung von einem Forschungsteam der Universitäten Oxford und Bristol in England aus dem Jahr 2013. Die Forscherinnen und Forscher haben die Ergebnisse mehrerer Studien zusammengefasst, in denen Eltern aufgeschrieben haben, wie lange ihr Kind gehustet hat. Bei der Hälfte der Kinder war der Husten nach 10 Tagen vorbei. Bei 9 von 10 Kindern war er nach 25 Tagen vorbei.

Warum dauert der Husten so lange?

Der Husten dauert so lange, weil die Schleimhaut in den Atemwegen noch Wochen nach der Erkältung gereizt und empfindlich ist.

Husten ist ein Reflex. Ein Reflex ist eine Bewegung, die dein Körper von selbst macht, ohne dass du darüber nachdenkst. Im Hals, in der Luftröhre und in den Bronchien sitzen Hustenrezeptoren. Die Bronchien sind die Äste der Luftröhre in der Lunge. Hustenrezeptoren sind Nervenenden, die Reize spüren und an das Hustenzentrum im Gehirn melden. Das Gehirn bringt dann die Atemmuskeln dazu, die Luft mit einem kräftigen Stoß aus der Lunge zu pressen.

Der Husten beginnt oft erst einige Tage nach dem Schnupfen. Das liegt daran, dass eine Erkältung in der Nase und im Rachen anfängt. In der Nase lösen gereizte Nerven Niesen aus und keinen Husten. Husten entsteht erst, wenn sich die Entzündung bis zum Kehlkopf und weiter nach unten ausgebreitet hat.

Dass der Husten so lange bleibt, hat zwei Gründe:

  • Die Botenstoffe der Entzündung machen die Hustenrezeptoren überempfindlich. Das bleibt oft noch einige Wochen so, auch wenn die Viren längst besiegt sind. Dann reichen schon kleine Reize wie kalte Luft, Rennen oder Lachen, und du musst husten. Ärztinnen und Ärzte nennen das postinfektiösen Husten. Das bedeutet Husten nach einer Infektion. Bei einer Infektion sind Krankheitserreger in den Körper eingedrungen und vermehren sich dort.
  • Die Schleimhaut braucht Zeit, um sich zu erholen. Auf ihr sitzen Millionen winziger Flimmerhärchen. Sie bewegen sich ständig hin und her und schieben so eine dünne Schicht Schleim mit Staub und Krankheitserregern zum Rachen. Bei einer Erkältung bildet die Schleimhaut mehr und zäheren Schleim. Den können die Flimmerhärchen nicht so gut abtransportieren. Deshalb hustet der Körper, um den Schleim loszuwerden.

Was ist der Unterschied zwischen Erkältung und Grippe?

Eine Grippe wird von anderen Viren ausgelöst, beginnt plötzlich und macht viel kränker als eine Erkältung.

Die Grippe heißt auch Influenza. Sie wird von Influenzaviren ausgelöst. So unterscheiden sich die beiden Krankheiten:

MerkmalErkältungGrippe
Beginnlangsam, über einige Tageplötzlich
Fieberkeines oder leichtes Fieberoft hohes Fieber
typische BeschwerdenSchnupfen, Niesen, Halsschmerzen, HustenSchüttelfrost, starke Muskelschmerzen und Gliederschmerzen
Impfunggibt es nichtgibt es

Gegen die Grippe gibt es eine Impfung. Sie schützt aber nur vor der Grippe und nicht vor einer Erkältung.

Warum bekommen Kinder so oft eine Erkältung?

Kinder bekommen so oft eine Erkältung, weil ihr Immunsystem viele Erkältungsviren noch nicht kennt.

Das Immunsystem ist die Abwehr deines Körpers gegen Krankheitserreger. Bei jedem Virus, das es noch nicht kennt, muss es erst lernen, dieses Virus zu bekämpfen. Danach merkt sich das Immunsystem das Virus. Wenn das gleiche Virus wiederkommt, erkennt das Immunsystem es dafür umso schneller. Fachleute nennen das immunologisches Gedächtnis. Weil es aber so viele verschiedene Erkältungsviren gibt, kann man immer wieder eine neue Erkältung bekommen.

Kinder, die in den Kindergarten, in die Schule oder in den Hort gehen, haben oft 6 bis 8 Erkältungen im Jahr. Erwachsene haben meist nur etwa zwei Erkältungen im Jahr. Ab dem Schulalter werden Erkältungen deutlich seltener, weil das Immunsystem dann schon viele Viren kennt.

Bekommt man von Kälte eine Erkältung?

Kälte allein macht nicht krank, denn eine Erkältung entsteht durch Viren, aber Kälte kann es den Viren leichter machen.

Im Herbst und im Winter gibt es aus mehreren Gründen mehr Erkältungen:

  • Die Menschen sind mehr in geschlossenen Räumen und näher beieinander. So werden die Viren leichter weitergegeben.
  • Kalte Winterluft und trockene Heizungsluft trocknen die Schleimhäute aus. In trockenen Schleimhäuten können sich Viren leichter festsetzen.
  • In einer kühlen Nase wehren die Zellen Rhinoviren schlechter ab als bei normaler Körpertemperatur.

Den letzten Punkt hat ein Forschungsteam der Yale-Universität in den USA im Jahr 2015 untersucht. Die Forscherinnen und Forscher haben Zellen aus den Atemwegen von Mäusen mit Rhinoviren in Kontakt gebracht. Einen Teil der Zellen hielten sie bei 37 Grad Celsius, das ist die normale Körpertemperatur. Den anderen Teil hielten sie bei 33 Grad Celsius, so warm ist es ungefähr in der Nase. Bei 33 Grad wehrten sich die Zellen schlechter gegen die Viren, und die Viren vermehrten sich besser. Weil die Studie mit Zellen von Mäusen gemacht wurde, ist noch nicht sicher, ob das bei Menschen genauso ist.

Was hilft bei einer Erkältung?

Gegen eine Erkältung gibt es kein Medikament, das die Viren bekämpft, der Körper muss sich selbst heilen.

Medikamente können nur die Beschwerden etwas lindern. Dazu gehören Mittel gegen Fieber und Schmerzen und Nasensprays, die die Schleimhaut abschwellen lassen. Welches Mittel für dich passt, entscheiden deine Eltern zusammen mit einer Ärztin, einem Arzt oder in der Apotheke. Bei Husten kann Honig die Beschwerden etwas lindern. Viel trinken hilft, weil es die Schleimhäute feucht hält.

Glas mit warmem Tee und einer Zitronenscheibe
Warmer Tee mit Zitrone. Viel trinken hält die Schleimhäute feucht. Foto: Muralikrishna m, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Antibiotika helfen bei einer Erkältung nicht. Antibiotika sind Medikamente gegen Bakterien. Eine Erkältung wird aber von Viren ausgelöst, und gegen Viren wirken Antibiotika nicht. Bakterien sind winzige Lebewesen, die aus nur einer Zelle bestehen. Manche Bakterien machen krank. Viren sind noch viel kleiner als Bakterien und keine Lebewesen, weil sie sich nicht selbst vermehren können.

Können auch Bakterien eine Erkältung auslösen?

Eine Erkältung wird fast immer von Viren ausgelöst, aber während einer Erkältung können sich zusätzlich Bakterien in den Atemwegen ausbreiten und weitere Krankheiten auslösen.

Nur selten lösen Bakterien selbst eine Erkältung aus. Häufiger kommen sie erst nach den Viren dazu. Ärztinnen und Ärzte nennen das eine Superinfektion. Das bedeutet, dass zu einer Infektion noch eine zweite hinzukommt. Die Bakterien haben es dann leichter, weil die Viren und die Entzündung die Schleimhaut schon angegriffen haben. Außerdem schwillt die Schleimhaut an und verschließt enge Gänge, durch die sonst der Schleim abfließt. Der Schleim staut sich, und in ihm können sich Bakterien gut vermehren.

So kann aus einer Erkältung eine weitere Krankheit werden:

  • Mittelohrentzündung: Vom Rachen führt ein schmaler Gang zum Mittelohr, die Ohrtrompete. Das Mittelohr ist der kleine Raum hinter dem Trommelfell. Bei Kindern ist die Ohrtrompete kürzer als bei Erwachsenen und schwillt bei einer Erkältung leicht zu. Dann kann die Flüssigkeit aus dem Mittelohr nicht mehr abfließen, und es entstehen Ohrenschmerzen.
  • Nasennebenhöhlenentzündung: Die Nasennebenhöhlen sind Hohlräume im Schädelknochen neben der Nase, hinter den Wangen und über den Augen. Sie sind durch kleine Öffnungen mit der Nase verbunden. Wenn sie sich entzünden, drückt und schmerzt es hinter den Wangen oder den Augen, vor allem beim Bücken.
  • Mandelentzündung: Die Gaumenmandeln sitzen hinten im Rachen, links und rechts. Wenn sich Bakterien im Rachen ausbreiten, können sie die Mandeln entzünden.

Dass Bakterien dazugekommen sind, kann man zum Beispiel daran erkennen, dass die Erkältung nach einer Woche noch nicht vorbei ist oder hohes Fieber über 39 Grad Celsius dazukommt. Gegen Bakterien können Antibiotika helfen. Ob ein Antibiotikum nötig ist, entscheidet eine Ärztin oder ein Arzt.

Viele Menschen glauben, dass gelber oder grüner Schnupfen ein Zeichen für Bakterien ist. Das stimmt so nicht. Die Farbe kommt von Abwehrzellen, die in den Schleim wandern. Sie enthalten einen grünen Eiweißstoff. Je mehr Abwehrzellen im Schleim sind, desto gelber und grüner wird er. Die Farbe zeigt also, wie stark sich der Körper wehrt, aber nicht, ob Viren oder Bakterien die Beschwerden auslösen.

Wann musst du mit einer Erkältung zum Arzt?

Zum Arzt solltest du, wenn du hohes Fieber hast, die Beschwerden immer schlimmer werden, du Schmerzen in der Brust hast oder schlecht Luft bekommst.

Ob du zum Arzt musst, entscheiden deine Eltern. Mit einem Thermometer können sie messen, ob du Fieber hast. Ernsthafte Folgen einer Erkältung, zum Beispiel eine Lungenentzündung, sind sehr selten.

Eine Ärztin hält ein digitales Fieberthermometer, im Hintergrund ein Kind
Eine Ärztin misst mit einem Fieberthermometer, ob ein Kind Fieber hat. Foto: Shixart1985, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Wie kannst du dich vor einer Erkältung schützen?

Am besten schützt du dich vor einer Erkältung, indem du dir oft die Hände mit Seife wäschst und dir nicht ins Gesicht fasst.

Eine Impfung gegen Erkältungsviren gibt es nicht. Diese Regeln senken die Gefahr, dass du dich ansteckst oder andere ansteckst:

  • Wasche dir die Hände gründlich mit Seife. Seife sie 20 bis 30 Sekunden lang ein, auch zwischen den Fingern, an den Daumen und an den Fingerspitzen. 20 Sekunden dauert es ungefähr, zweimal das Lied „Happy Birthday“ zu summen.
  • Fasse dir möglichst nicht an Nase, Mund und Augen.
  • Niese und huste in die Armbeuge oder in ein Taschentuch und drehe dich dabei von anderen Menschen weg.
  • Wirf benutzte Taschentücher gleich in den Müll.
  • Lüfte die Räume regelmäßig, indem du die Fenster für kurze Zeit weit öffnest.
Eingeseifte Hände unter einem laufenden Wasserhahn
Hände werden mit Seife unter fließendem Wasser gewaschen. Foto: Beat Ruest, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Jetzt selbst ausprobieren

Mit diesem Versuch siehst du, wie schnell Keime von Hand zu Hand wandern und warum Seife wichtig ist.

Du brauchst:

  • etwas Speiseöl
  • Zimt oder Glitzer
  • Seife und ein Waschbecken
  • jemanden, der dir hilft, zum Beispiel deine Eltern, Geschwister oder Freunde

So geht es:

  • Reibe dir einen Tropfen Öl auf die Handflächen. Streue dann etwas Zimt oder Glitzer darauf. Der Zimt steht für Viren.
  • Gib deiner Hilfe die Hand. Fasse danach eine Türklinke und einen Becher an.
  • Schaut euch an, wo überall Zimt zu sehen ist: an der Hand deiner Hilfe, an der Türklinke und am Becher.
  • Spüle deine Hände nur mit Wasser ab. Schau nach, wie viel Zimt noch an deinen Händen klebt.
  • Wasche deine Hände jetzt mit Seife und seife sie 20 bis 30 Sekunden lang ein. Schau noch einmal nach.

Mit Wasser allein geht der Zimt kaum ab, weil das Öl ihn festhält. Erst die Seife löst das Öl von der Haut. Auch auf deinen Händen gibt es Fett, an dem Schmutz und Keime haften. Deshalb werden die Hände erst mit Seife richtig sauber.

Quellen: gesund.bund.de: Erkältung, Kinderärzte im Netz: Erkältungen, Husten, Schnupfen, Fieber, Kinderärzte im Netz: Immunsystem für die kalte Jahreszeit, RKI: Akute Atemwegserkrankungen, Infektionsschutz.de: Händewaschen, Yale University: Cold virus replicates better at cooler temperatures, gesundheitsinformation.de: Erkältung, gesundheitsinformation.de: Was ist eine Entzündung?, gesundheitsinformation.de: Nasennebenhöhlenentzündung, Kinderärzte im Netz: Erkältung, Kinderärzte im Netz: Husten, Kinderärzte im Netz: Mittelohrentzündung, Ursachen, Lungeninformationsdienst: Husten, Eccles: Understanding the symptoms of the common cold and influenza, Lancet Infectious Diseases 2005, Thompson u. a.: Duration of symptoms of respiratory tract infections in children, BMJ 2013, MSD Manual: Erkältung

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