Die kurze Antwort
Martin Luther übersetzte das Neue Testament auf der Wartburg bei Eisenach aus dem Griechischen ins Deutsche. Dort hielt er sich von Mai 1521 bis März 1522 versteckt, weil der Kaiser ihn für vogelfrei erklärt hatte. Für die Übersetzung brauchte er nur etwa elf Wochen. Im September 1522 wurde sie in Wittenberg gedruckt. Man nennt diese Ausgabe das Septembertestament. Später übersetzte Luther mit mehreren Helfern auch das Alte Testament. Die ganze Lutherbibel erschien im Jahr 1534. Weil Luther so schrieb, wie die Menschen sprachen, konnten viele die Bibel zum ersten Mal selbst verstehen.

Was ist Luthers Bibelübersetzung?
Luthers Bibelübersetzung ist die Bibel, die Martin Luther ins Deutsche übertragen hat. Man nennt sie auch Lutherbibel. Eine Übersetzung ist ein Text, den jemand aus einer Sprache in eine andere Sprache überträgt, sodass ihn auch Menschen verstehen, die die erste Sprache nicht kennen.
Die Bibel ist das heilige Buch der Christen. Sie besteht aus zwei großen Teilen. Das Alte Testament erzählt von der Erschaffung der Welt und von der Geschichte des Volkes Israel. Es ist ursprünglich auf Hebräisch geschrieben. Das Neue Testament erzählt vom Leben von Jesus und von den ersten Christen. Es ist auf Griechisch geschrieben. Es besteht aus 27 Büchern. Die ersten vier heißen Evangelien und erzählen vom Leben von Jesus. In einem von ihnen, dem Evangelium nach Lukas, steht zum Beispiel die Weihnachtsgeschichte.
Luther übersetzte zuerst das Neue Testament. Das tat er ganz allein auf der Wartburg, in den Jahren 1521 und 1522. Am Alten Testament arbeitete er danach mehr als zehn Jahre lang mit anderen Gelehrten. Erst im Jahr 1534 war die ganze Bibel auf Deutsch fertig.
Warum übersetzte Luther die Bibel ins Deutsche?
Luther übersetzte die Bibel ins Deutsche, damit jeder Christ sie selbst lesen und verstehen konnte. In der Kirche benutzte man damals eine lateinische Bibel. Sie heißt Vulgata. Latein verstanden aber nur Priester, Mönche und Gelehrte. Die meisten Menschen konnten diese Bibel also nicht lesen. Sie waren darauf angewiesen, was der Priester ihnen erzählte.
Für Luther stand die Bibel über allem, sogar über dem Papst. Er lehrte, dass jeder Christ selbst in der Bibel nachlesen soll, was Gott von den Menschen will. Dafür musste es aber eine Bibel geben, die die Menschen verstehen. Deshalb wollte Luther sie in eine Sprache bringen, die alle kannten.
Luther hatte noch einen zweiten Grund. Er glaubte, dass die lateinische Bibel an manchen Stellen ungenau war, weil sie selbst nur eine Übersetzung ist. Deshalb wollte er nicht aus dem Lateinischen übersetzen, sondern aus den ursprünglichen Sprachen der Bibel.
Gab es vor Luther schon deutsche Bibeln?
Ja, vor Luther gab es schon deutsche Bibeln. Seit der Erfindung des Buchdrucks waren 18 vollständige deutsche Bibeln gedruckt worden. 14 davon waren auf Hochdeutsch, vier auf Niederdeutsch. Die erste erschien im Jahr 1466 in Straßburg. Gedruckt hat sie Johannes Mentelin. Deshalb heißt sie Mentelin-Bibel.
Diese Bibeln hatten aber zwei große Nachteile. Sie waren alle aus der lateinischen Vulgata übersetzt, also aus einer Übersetzung. Und sie hielten sich Wort für Wort an den lateinischen Satzbau. Deshalb klangen sie holprig und waren schwer zu verstehen. Außerdem waren diese großen Bücher sehr teuer. Nur reiche Menschen und Klöster konnten sie kaufen.
Luther machte es anders. Er übersetzte aus dem griechischen Urtext und schrieb so, wie man im Alltag sprach. Deshalb gilt seine Übersetzung als etwas ganz Neues, obwohl er nicht der erste Übersetzer war.
Warum übersetzte Luther das Neue Testament auf der Wartburg?
Luther übersetzte auf der Wartburg, weil er sich dort verstecken musste und zum ersten Mal seit Jahren viel Zeit hatte. Im April 1521 hatte er sich auf dem Reichstag in Worms vor dem Kaiser geweigert, seine Schriften zu widerrufen. Danach erklärte Kaiser Karl V. ihn für vogelfrei. Das bedeutete, dass jeder ihn gefangen nehmen oder sogar töten durfte, ohne bestraft zu werden.
Luthers Landesherr, Kurfürst Friedrich der Weise, wollte ihn schützen. Auf dem Heimweg von Worms ließ er Luther am 4. Mai 1521 zum Schein überfallen. Bewaffnete Reiter brachten ihn heimlich auf die Wartburg. Damit ihn niemand erkannte, ließ sich Luther Haare und Bart wachsen, trug Ritterkleidung und nannte sich Junker Jörg. Ein Junker war ein junger Adliger. Er wohnte in einer kleinen Stube, die heute Lutherstube heißt. In diesem Zimmer entstand später die Übersetzung.
Anfang Dezember 1521 ritt Luther heimlich für ein paar Tage nach Wittenberg. Dort drängte ihn sein Freund Philipp Melanchthon, das Neue Testament ins Deutsche zu übersetzen. Das erzählte Luther später selbst. Zurück auf der Wartburg begann er sofort mit der Arbeit.

Aus welcher Sprache übersetzte Luther das Neue Testament?
Luther übersetzte das Neue Testament aus dem Griechischen. In dieser Sprache wurden die Bücher des Neuen Testaments vor fast 2.000 Jahren aufgeschrieben. Griechisch war damals im ganzen östlichen Teil des Römischen Reiches die Sprache, in der sich Menschen aus verschiedenen Ländern verständigten.
Als Vorlage benutzte Luther eine Ausgabe des griechischen Neuen Testaments, die der Gelehrte Erasmus von Rotterdam herausgegeben hatte. Erasmus hatte dafür alte griechische Handschriften gesammelt und verglichen. Neben jeden griechischen Abschnitt hatte er seine eigene lateinische Übersetzung gestellt. Luther benutzte die zweite Auflage von 1519. Zusätzlich hatte er die lateinische Vulgata auf dem Tisch und verglich beide Texte.
Griechisch hatte Luther erst als Erwachsener gelernt. Er beherrschte die Sprache gut, aber nicht so gut wie sein Freund Philipp Melanchthon in Wittenberg. Deshalb ließ er später einige schwierige Stellen von Melanchthon prüfen.
Wie lange brauchte Luther für die Übersetzung des Neuen Testaments?
Luther brauchte für die Übersetzung des Neuen Testaments nur etwa elf Wochen. Er begann im Dezember 1521. Am 18. Dezember schrieb er an seinen Freund Johannes Lang in Erfurt, dass er nun die Bibel übersetze. Schon Ende Februar 1522 war er mit allen 27 Büchern fertig.
Das ist eine sehr kurze Zeit für ein so großes Buch. Luther arbeitete dafür jeden Tag viele Stunden. Er schrieb mit einer Feder und Tinte auf Papier. Auf der Wartburg konnte er niemanden um Rat fragen, denn er war ja versteckt. Er hatte nur seine Bücher und sein Wissen.
Möglich war die schnelle Arbeit, weil Luther die Bibel sehr gut kannte. Als Mönch und Professor hatte er sie viele Jahre lang gelesen und erklärt. Viele Stellen konnte er auswendig.
Wie ging Luther beim Übersetzen vor?
Luther übersetzte nicht Wort für Wort, sondern so, dass ein Satz auf Deutsch natürlich klingt und das Gleiche bedeutet. Das war der größte Unterschied zu den älteren deutschen Bibeln.
Im Jahr 1530 erklärte Luther seine Arbeitsweise in einem Text, dem Sendbrief vom Dolmetschen. Ein Dolmetscher ist jemand, der aus einer Sprache in eine andere überträgt. Luther schrieb dort, man müsse nicht die lateinischen Buchstaben fragen, wie man Deutsch reden soll. Man müsse die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gasse und den gemeinen Mann auf dem Markt fragen. Mit dem „gemeinen Mann“ meinte er die einfachen Leute. Man solle ihnen „auf das Maul sehen“, wie sie reden, und danach übersetzen.
Ein Beispiel zeigt, was er damit meinte. Wort für Wort übersetzt steht in einem Satz von Jesus etwa „Aus dem Überfluss des Herzens redet der Mund“. So spricht aber kein Mensch auf Deutsch. Luther schrieb stattdessen „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ Diesen Satz verstand jeder sofort.
Luther feilte lange an einzelnen Wörtern. Manchmal suchte er Tage oder Wochen nach dem richtigen Ausdruck. Auch nach dem Druck verbesserte er seine Übersetzung immer weiter, bis zu seinem Tod.
Hat Luther beim Übersetzen ein Tintenfass nach dem Teufel geworfen?
Nein, das ist eine Legende. So nennt man eine Geschichte, die oft erzählt wird, aber nicht bewiesen ist. Sie spielt genau in der Zeit, in der Luther das Neue Testament übersetzte. Während er an der Übersetzung saß, soll ihm der Teufel erschienen sein, um ihn bei der Arbeit zu stören. Luther habe sein Tintenfass gepackt und es nach dem Teufel geworfen. Davon sei ein Tintenfleck an der Wand der Lutherstube geblieben.
Luther selbst schrieb tatsächlich, dass er sich auf der Wartburg oft vom Teufel bedrängt fühlte. Er war einsam, krank und hatte Angst. Er sagte, er habe den Teufel mit Tinte bekämpft. Damit meinte er aber wahrscheinlich, dass er mit seinen Schriften gegen das Böse kämpfte, nicht mit einem echten Tintenfass. Die Geschichte vom geworfenen Tintenfass wurde erst lange nach seinem Tod erzählt.
Wie wurde das Septembertestament gedruckt?
Das Septembertestament wurde in der Druckerei von Melchior Lotter in Wittenberg gedruckt. Bezahlt haben den Druck der Maler Lucas Cranach der Ältere und der Goldschmied Christian Döring. Sie waren die Verleger. Ein Verleger bezahlt den Druck eines Buches und verkauft es dann.
Am 1. März 1522 verließ Luther die Wartburg und nahm seine Übersetzung mit nach Wittenberg. Dort prüfte er sie noch einmal zusammen mit Philipp Melanchthon. Ab Mai 1522 wurde gedruckt. Damit es schnell ging, arbeiteten drei Druckerpressen gleichzeitig. Insgesamt wurden ungefähr 3.000 Exemplare gedruckt. Jedes Buch hatte 222 Blätter. Zur Offenbarung des Johannes gehörten 21 große Bilder. Sie stammten aus der Werkstatt von Lucas Cranach und waren als Holzschnitte gedruckt. Dafür schnitzt man ein Bild in eine Holzplatte, färbt sie mit Farbe ein und druckt sie auf Papier.
Pünktlich zur Buchmesse in Leipzig, die am 29. September 1522 begann, war das Buch fertig. Darum heißt es Septembertestament. Auf dem Titel stand nur „Das Newe Testament Deutzsch“ und „Vuittemberg“, also Wittenberg. Luthers Name stand nicht darauf, denn er war ja noch immer vogelfrei.
Das Buch kostete eineinhalb Gulden. Ein Gulden war eine Goldmünze. Eine Magd verdiente damals in einem ganzen Jahr ungefähr so viel. Für das gleiche Geld bekam man auch zwei Kälber. Trotzdem waren alle Exemplare nach drei Monaten verkauft. Schon im Dezember 1522 erschien deshalb eine zweite, verbesserte Ausgabe. Sie heißt Dezembertestament.

Wie übersetzte Luther das Alte Testament?
Luther übersetzte das Alte Testament in Wittenberg gemeinsam mit anderen Gelehrten, und das dauerte mehr als zehn Jahre. Diese Arbeit war viel schwieriger als beim Neuen Testament. Das Alte Testament ist etwa dreimal so lang. Es ist auf Hebräisch geschrieben, der alten Sprache des Volkes Israel. Hebräisch hat eine ganz andere Schrift und einen anderen Satzbau als Deutsch.
Luther traf sich dafür regelmäßig mit Gelehrten aus Wittenberg, die gut Griechisch und Hebräisch konnten. Dazu gehörten Philipp Melanchthon, Matthäus Aurogallus, Caspar Cruciger, Justus Jonas und Johannes Bugenhagen. Georg Rörer schrieb ihre Ergebnisse auf. Gemeinsam diskutierten sie schwierige Stellen, manchmal über viele Stunden.
Einzelne Teile des Alten Testaments erschienen zuerst als eigene Bücher. Im Jahr 1534 druckte Hans Lufft in Wittenberg dann die erste vollständige Lutherbibel mit Altem und Neuem Testament. Luther und seine Helfer verbesserten die Übersetzung danach noch mehrmals. Die letzte Ausgabe, die Luther selbst durchgesehen hat, erschien 1545, ein Jahr vor seinem Tod.
Die Lutherbibel verbreitete sich sehr schnell. Allein das Neue Testament wurde bis 1533 in 85 Auflagen gedruckt. Viele Familien besaßen nun eine eigene Bibel. Häufig war es das einzige Buch im Haus. Kinder lernten mit ihr lesen.
Hat Luther mit der Bibelübersetzung die deutsche Sprache erfunden?
Nein, Luther hat die deutsche Sprache nicht erfunden. Aber seine Bibelübersetzung hat sehr dabei geholfen, dass sich eine gemeinsame deutsche Schriftsprache durchsetzte.
Zu Luthers Zeit gab es kein einheitliches Deutsch. In jeder Gegend sprach man einen eigenen Dialekt, also eine eigene Mundart. Ein Mensch aus Bayern verstand einen Menschen aus Hamburg kaum. Auch beim Schreiben gab es keine festen Regeln. In verschiedenen Gegenden sagte man zum Beispiel Geiß oder Ziege, Lefze oder Lippe. Luther musste sich bei jedem dieser Wörter für eines entscheiden.
Luther orientierte sich an der Sprache, die in den Kanzleien von Sachsen benutzt wurde. Eine Kanzlei war eine Schreibstube, in der die Beamten eines Fürsten Briefe und Urkunden schrieben. Diese Sprache verstand man im Norden und im Süden recht gut. Weil die Lutherbibel in ganz Deutschland gelesen wurde, lernten viele Menschen diese Art zu schreiben. So entstand mit der Zeit das Hochdeutsch, das wir heute sprechen und schreiben.
Welche Wörter stammen aus Luthers Bibelübersetzung?
Aus Luthers Bibelübersetzung stammen viele Wörter, die wir heute noch benutzen. Manche hat Luther selbst erfunden, wenn ihm kein passendes deutsches Wort einfiel. Andere gab es schon vorher, aber erst durch seine Bibel wurden sie überall bekannt.
Beispiele für solche Wörter sind Lückenbüßer, friedfertig, Machtwort, Lästermaul, Langmut und Morgenland. Ein Lückenbüßer ist jemand, der nur einspringt, weil gerade niemand anderes da ist. Langmut bedeutet große Geduld. Mit dem Morgenland meinte Luther die Länder im Osten, wo morgens die Sonne aufgeht. In der Weihnachtsgeschichte kommen die Weisen aus dem Morgenland.
Manche Wörter hatten bei Luther eine andere Bedeutung als heute. Feuereifer war bei ihm ein böser, zorniger Eifer. Heute sagt man es eher lobend über jemanden, der mit großer Begeisterung bei der Sache ist. Wetterwendisch beschreibt einen Menschen, der seine Meinung so schnell ändert wie das Wetter.
Auch viele Redewendungen kommen aus der Lutherbibel. Eine Redewendung ist eine feste Verbindung von Wörtern, die etwas anderes bedeutet als die einzelnen Wörter. Wer „sein Licht unter den Scheffel stellt“, versteckt seine Fähigkeiten. Ein Scheffel war ein Gefäß, mit dem man Getreide abmaß. Wer „Perlen vor die Säue wirft“, gibt etwas Wertvolles an jemanden, der es nicht zu schätzen weiß. Und wenn etwas „ein Buch mit sieben Siegeln“ ist, dann versteht man es überhaupt nicht. Dieser Ausdruck stammt aus der Offenbarung des Johannes.
Wird Luthers Bibelübersetzung heute noch gelesen?
Ja, Luthers Bibelübersetzung wird heute noch gelesen. In den evangelischen Kirchen in Deutschland ist sie die wichtigste Bibel im Gottesdienst. Allerdings liest man nicht mehr genau den Text von 1545. Die Sprache hat sich in 500 Jahren stark verändert. Deshalb wurde die Lutherbibel mehrmals überarbeitet. Die neueste Fassung erschien im Jahr 2017, genau 500 Jahre nach Luthers Thesen.
Bei jeder Überarbeitung achteten die Fachleute darauf, dass bekannte Sätze so klingen wie bei Luther. Gleichzeitig verglichen sie den Text mit den ältesten Handschriften der Bibel, die man heute kennt. So ist die Lutherbibel immer noch eine Übersetzung, die nah am Urtext ist und trotzdem gut verständlich bleibt.
Kann man das Zimmer sehen, in dem Luther übersetzte?
Die Lutherstube kann man heute auf der Wartburg bei Eisenach in Thüringen besichtigen. Sie liegt in einem Gebäude der Burg, das Vogtei heißt. Jedes Jahr kommen ungefähr 350.000 Menschen auf die Wartburg. Viele wollen das Zimmer sehen, in dem Luther das Neue Testament übersetzte.
Die Stube ist klein und mit Holz verkleidet. Darin stehen ein schlichter Holztisch, ein Hocker und ein großer grüner Kachelofen. Den Ofen gab es zu Luthers Zeit aber noch nicht. Damals heizte man den Raum mit einem offenen Kamin. Auch der Tisch ist nicht der echte Tisch von Luther. Den Tisch, an dem Luther übersetzte, hatten Besucher früher Stück für Stück zerschnitten und als Andenken mitgenommen. Manche glaubten sogar, ein Holzspan von Luthers Tisch helfe gegen Zahnschmerzen. Deshalb stellte man im 19. Jahrhundert einen neuen Tisch auf. Betreten darf man die Lutherstube heute nicht mehr. Man schaut von der Tür aus hinein.
Auch den Fleck aus der Legende vom Tintenfass sucht man heute vergeblich. Besucher kratzten früher Putz von der Wand ab und nahmen ihn als Andenken mit. Deshalb malten die Burgführer den Fleck ungefähr 200 Jahre lang immer wieder neu auf. Seit über 100 Jahren wird er nicht mehr erneuert. An der Stelle fehlt nur noch ein Stück Putz.

Zum Weiterdenken
Luther wollte, dass die Kinder auf der Gasse seine Bibel verstehen. Wie würdest du heute einem jüngeren Kind die Weihnachtsgeschichte erzählen, damit es sie gut versteht? Welche Wörter würdest du weglassen, und welche würdest du neu wählen?
Quellen: Luther 2017: Die Wartburg in Eisenach, Deutschlandfunk: Martin Luther vogelfrei und unerkannt auf der Wartburg, Deutsche Bibelgesellschaft: Luther als Bibelübersetzer, Wartburg-Stiftung: Luthers Handexemplar der Bibel, Bayerische Staatsbibliothek: Das Newe Testament Deutzsch, Herzog August Bibliothek: Deutsche Bibeln vor Luther, Luther 2017: Luthers Einfluss auf die Sprache, Norddeutscher Rundfunk: Luther und seine Übersetzung der Bibel und Luther 2017: Der Wurf mit dem Tintenfass.

