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Wie entsteht ein Regenbogen?

Regenbogen über der Burg Hohenzollern auf einem bewaldeten Berg

Die kurze Antwort

Ein Regenbogen entsteht, wenn die Sonne auf Regentropfen scheint und du die Sonne im Rücken hast. Das Sonnenlicht wird in jedem Tropfen abgelenkt, an der Rückseite des Tropfens zurückgeworfen und dabei in seine Farben zerlegt. Die Farben kommen in einem Winkel von etwa 42 Grad bei deinen Augen an. Deshalb siehst du einen bunten Bogen am Himmel.

Regenbogen über der Burg Hohenzollern auf einem bewaldeten Berg
Regenbogen über der Burg Hohenzollern in Baden-Württemberg. Foto: Sven Teschke, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Ein Regenbogen ist ein bunter Bogen aus Licht, der am Himmel erscheint, wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint. Der Regenbogen ist kein Gegenstand, den man anfassen kann. Er ist Sonnenlicht, das von vielen Millionen Regentropfen zu deinen Augen gelenkt wird. Der Deutsche Wetterdienst zählt den Regenbogen zu den Fotometeoren. So nennt man Lichterscheinungen in der Luft, die durch Sonnenlicht oder Mondlicht entstehen.

Wie entsteht ein Regenbogen?

Ein Regenbogen entsteht, wenn Sonnenlicht auf Regentropfen trifft und dort abgelenkt, zurückgeworfen und in seine Farben zerlegt wird.

Sonnenlicht sieht für uns weiß aus. In Wirklichkeit besteht es aus vielen Farben, die sich mischen. Diese Farben nennt man Spektralfarben. Erst wenn das Licht durch Wasser oder Glas geht, werden die Farben getrennt sichtbar.

In jedem Regentropfen passiert Folgendes:

  • Das Licht trifft auf den Tropfen und dringt in das Wasser ein. Dabei ändert es seine Richtung. Das nennt man Lichtbrechung.
  • Jede Farbe ändert ihre Richtung ein bisschen anders. Blaues Licht wird stärker abgelenkt als rotes Licht. So werden die Farben getrennt.
  • An der Rückseite des Tropfens wird das Licht zurückgeworfen, wie bei einem Spiegel. Das nennt man Reflexion.
  • Beim Austreten aus dem Tropfen wird das Licht ein zweites Mal gebrochen. Die Farben werden noch weiter getrennt.

Ein einzelner Tropfen schickt dir immer nur eine Farbe ins Auge. Die roten Strahlen kommen aus Tropfen weiter oben, die blauen und violetten aus Tropfen weiter unten. Erst die vielen Millionen Tropfen zusammen ergeben den ganzen bunten Bogen.

Welche Farben hat ein Regenbogen?

Ein Regenbogen hat von außen nach innen die Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett.

Indigo ist ein dunkles Blau, Violett ist ein blaues Lila. In Wirklichkeit gehen die Farben ineinander über. Zwischen Rot und Orange gibt es zum Beispiel viele Rot-Orange-Töne. Man kann deshalb nicht genau sagen, wie viele Farben ein Regenbogen hat.

Dass man meistens von sieben Farben spricht, geht auf den englischen Forscher Isaac Newton zurück. Er lebte von 1643 bis 1727 und untersuchte das Licht mit einem Prisma. Ein Prisma ist ein dreieckiges Stück Glas, das Licht in seine Farben zerlegt. Newton nannte zuerst nur fünf Farben: Rot, Gelb, Grün, Blau und Violett. Später fügte er Orange und Indigo hinzu. Er glaubte, dass die Farben des Lichts so aufgebaut sind wie die sieben Töne einer Tonleiter in der Musik.

Wie kräftig die Farben sind, hängt von der Größe der Tropfen ab. Große Tropfen mit einem bis zwei Millimetern Durchmesser ergeben kräftige, klar getrennte Farben. Bei kleinen Tropfen unter einem halben Millimeter verlaufen die Farben ineinander.

Warum ist der Regenbogen rund?

Der Regenbogen ist rund, weil alle Tropfen, die dir Licht im richtigen Winkel schicken, auf einem Kreis um einen Punkt gegenüber der Sonne liegen.

Stell dich mit dem Rücken zur Sonne. Dein Schatten zeigt dann genau auf den Punkt, der der Sonne gegenüberliegt. Diesen Punkt nennt man Gegenpunkt der Sonne. Ein Tropfen schickt dir nur dann farbiges Licht, wenn er etwa 42 Grad von diesem Punkt entfernt ist. Alle Punkte mit demselben Abstand zu einem Mittelpunkt liegen auf einem Kreis. Deshalb ist der Regenbogen ein Kreis, in dessen Mitte der Gegenpunkt der Sonne liegt.

Dass du vom Boden aus meistens nur einen Bogen siehst, liegt am Erdboden. Der untere Teil des Kreises liegt unter dem Horizont. Dort gibt es keine Regentropfen, die angestrahlt werden. Aus einem Flugzeug oder von einem hohen Berg aus kann man manchmal den ganzen Kreis sehen.

Wann kann man einen Regenbogen sehen?

Einen Regenbogen kannst du sehen, wenn es vor dir regnet, hinter dir die Sonne scheint und die Sonne nicht zu hoch am Himmel steht.

Die Sonne darf höchstens 42 Grad hoch stehen. Steht sie höher, liegt der ganze Regenbogenkreis unter dem Horizont. Daraus folgt:

  • Im Sommer steht die Sonne bei uns um die Mittagszeit zu hoch. Dann kannst du keinen Regenbogen sehen.
  • Am besten stehen die Chancen am Vormittag und am späten Nachmittag. Je tiefer die Sonne steht, desto höher und größer ist der Bogen. Kurz vor Sonnenuntergang ist er am größten.
  • Am Morgen steht die Sonne im Osten. Den Regenbogen siehst du dann im Westen. Am Abend ist es umgekehrt: Die Sonne steht im Westen, der Regenbogen im Osten.

Besonders oft gibt es Regenbögen bei Regenschauern. Das sind kurze, starke Regenfälle, bei denen schnell wieder die Sonne durchkommt.

Was ist ein doppelter Regenbogen?

Bei einem doppelten Regenbogen siehst du über dem normalen Regenbogen einen zweiten, schwächeren Bogen. Er heißt Nebenregenbogen.

Der Nebenregenbogen entsteht, weil das Licht im Tropfen nicht nur einmal, sondern zweimal zurückgeworfen wird. Dabei passiert dreierlei:

  • Die Farben sind umgekehrt. Rot liegt innen, Violett liegt außen.
  • Der Bogen ist schwächer, weil bei jedem Zurückwerfen etwas Licht verloren geht.
  • Der Bogen ist breiter und liegt etwa 50 bis 54 Grad vom Gegenpunkt der Sonne entfernt, also weiter außen.

Zwischen den beiden Bögen ist der Himmel dunkler als drumherum. Diesen Streifen nennt man Alexanders dunkles Band. Er heißt so nach dem griechischen Gelehrten Alexander von Aphrodisias, der ihn schon vor etwa 1.800 Jahren beschrieben hat. Der Streifen ist dunkler, weil aus diesem Bereich weniger Licht aus den Tropfen zu dir kommt.

Doppelter Regenbogen über Bäumen mit dunklerem Himmel zwischen den Bögen
Doppelter Regenbogen. Oben liegt der schwächere Nebenregenbogen, dazwischen ist der Himmel dunkler. Foto: Bob Harvey, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Kann man das Ende des Regenbogens erreichen?

Nein, das Ende eines Regenbogens kann man nicht erreichen. Der Regenbogen hat keinen festen Ort, sondern entsteht immer im selben Winkel zu dir.

Wenn du auf den Regenbogen zugehst, bewegt sich der Winkel mit dir mit. Andere Tropfen schicken dir dann das farbige Licht, und der Regenbogen scheint vor dir herzuwandern. Deshalb sieht auch jeder Mensch seinen eigenen Regenbogen. Stehst du zum Beispiel 100 Meter vor deinen Eltern, kann der Regenbogen für dich kräftig leuchten und für sie nur schwach zu sehen sein.

Was ist die Sage vom Goldtopf am Ende des Regenbogens?

Nach einer alten Sage steht dort, wo der Regenbogen die Erde berührt, ein Topf voll Gold. Weil man das Ende des Regenbogens nie erreicht, hat diesen Schatz aber noch niemand gefunden.

Heute erzählt man meistens, dass ein Leprechaun (gesprochen „Lepre-kohn“) den Goldtopf bewacht. So heißt in Irland ein kleiner Kobold. Sein Name kommt von dem alten irischen Wort luchorpan, das „kleiner Körper“ bedeutet. In den irischen Geschichten ist der Leprechaun ein winziger alter Mann mit Dreispitz und Lederschürze. Er lebt allein an einsamen Orten und macht Schuhe. Am Klopfen seines Hammers erkennt man, dass er in der Nähe ist. Irgendwo hat er einen Topf voll Gold versteckt. Wer ihn fängt und keinen Augenblick aus den Augen lässt, dem muss er das Versteck verraten. Meistens bringt der Kobold seinen Fänger aber dazu, kurz wegzuschauen, und schon ist er verschwunden.

Wie schlau der Leprechaun ist, zeigt eine Geschichte aus Irland. Der Sammler Joseph Jacobs hat sie im Jahr 1892 in einem Buch mit keltischen Märchen veröffentlicht:

An einem Feiertag zur Erntezeit ging ein junger Mann namens Tom Fitzpatrick an einer Hecke entlang. Plötzlich hörte er ein Klopfen. Er schlich auf Zehenspitzen näher und sah in der Hecke einen winzigen alten Mann. Der saß auf einem Hocker und nagelte einen Absatz an einen kleinen Schuh. Neben ihm stand ein Krug. Tom wusste sofort, dass er einen Leprechaun vor sich hatte. Er hatte gehört, dass man einen Leprechaun nie aus den Augen lassen darf, sonst entwischt er.

Tom fragte den Kobold, was in dem Krug sei. „Bier“, antwortete der Kleine. Dann sagte er: „Statt mich mit deinen Fragen zu stören, solltest du lieber nach den Kühen deines Vaters sehen. Die sind gerade in den Hafer gelaufen und trampeln alles nieder.“ Beinahe hätte Tom sich umgedreht. Im letzten Moment merkte er, dass das ein Trick war. Er packte den Kobold und hielt ihn fest. Dann drohte er ihm so lange, bis der Kleine versprach, ihm einen Topf voll Gold zu zeigen.

Tom hielt den Kobold fest in der Hand und ließ ihn keinen Augenblick aus den Augen. Sie gingen über Hecken und Gräben und durch ein Moor, bis sie zu einem großen Feld kamen. Auf dem ganzen Feld wuchsen Büsche derselben Wildpflanze. Der Kobold zeigte auf einen davon und sagte: „Grab unter diesem Busch, dort findest du einen großen Topf voller Goldmünzen.“

Tom hatte keinen Spaten dabei. Damit er die Stelle wiederfindet, band er eines seiner roten Strumpfbänder um den Busch. Ein Strumpfband ist ein Band, das die Strümpfe am Bein festhält. Der Kobold musste schwören, das Band nicht wegzunehmen. Dann ließ Tom ihn laufen. Zum Abschied wünschte ihm der Kobold viel Freude mit dem Gold.

Tom rannte nach Hause, holte einen Spaten und rannte zurück. Doch als er ankam, war um jeden einzelnen Busch auf dem Feld ein rotes Strumpfband gebunden, genau wie seines. Das Feld war so groß, dass er unmöglich unter allen Büschen graben konnte. Der Kobold hatte sein Versprechen gehalten, denn Toms Band hatte er nicht angefasst. So ging Tom mit seinem Spaten und ohne Gold nach Hause.

Woher kommt die Sage vom Gold am Regenbogen?

Die Sage vom Gold am Ende des Regenbogens erzählte man auch in Deutschland schon vor langer Zeit, und der irische Kobold kam erst viel später dazu.

In den alten irischen Geschichten bewacht der Leprechaun zwar einen Schatz, aber von einem Regenbogen ist dort nicht die Rede. Erst im 20. Jahrhundert stellten ihn Filme und Werbung aus Amerika als fröhlichen Kobold in Grün dar, der am Ende des Regenbogens wohnt.

In Deutschland schrieb der Sprachforscher Jacob Grimm im 19. Jahrhundert auf, was die Menschen sich über den Regenbogen erzählten. Zusammen mit seinem Bruder Wilhelm hat er auch die Märchen gesammelt, die wir heute als Grimms Märchen kennen. Er notierte: Wo der Regenbogen aufsteht, sei eine goldene Schüssel oder ein Schatz verborgen. Aus dem Regenbogen fielen Goldmünzen herab. Goldstücke, die man fand, nannte man Regenbogenschüsselchen.

Diese Regenbogenschüsselchen gibt es wirklich. Es sind Goldmünzen der Kelten. So nennt man Völker, die vor mehr als 2.000 Jahren in weiten Teilen Europas lebten, auch im Süden des heutigen Deutschlands. In Bayern stellten sie ab dem Ende des 3. Jahrhunderts vor Christus Münzen her. Die kleinen Goldmünzen sind gewölbt wie eine winzige Schüssel. Diese Form bekamen sie, als man das Bild in das Gold prägte.

Über die Jahrhunderte fanden Bauern solche Münzen immer wieder auf ihren Feldern, oft nach starkem Regen. Das Regenwasser hatte die Erde weggespült, und die Goldstücke lagen frei. Wenn danach die Sonne herauskam, funkelte das Gold im Licht. Nach einem Regen mit Sonnenschein steht oft auch ein Regenbogen am Himmel. Deshalb glaubten die Menschen, die Goldstücke seien aus dem Himmel gefallen, dort, wo der Regenbogen die Erde berührt. Sie hielten die Regenbogenschüsselchen für Glücksbringer, die in der Not helfen. Der Name ist seit dem 18. Jahrhundert belegt. Fachleute vermuten, dass die Sage vom Goldschatz am Ende des Regenbogens aus solchen Funden entstanden ist.

Gibt es weiße Regenbögen?

Ja, im Nebel kann ein weißer Bogen entstehen. Er heißt Nebelbogen.

Nebel besteht aus winzigen Wassertröpfchen. Sie sind viel kleiner als Regentropfen, nämlich nur wenige hundertstel Millimeter groß. Bei so kleinen Tröpfchen liegen die Farben so dicht übereinander, dass sie sich wieder zu weißem Licht mischen. Der Nebelbogen ist deshalb weiß und etwa doppelt so breit wie ein normaler Regenbogen. Am besten siehst du ihn, wenn vor dir Nebel liegt und hinter dir die Sonne scheint. Bei Nebel am Boden hilft es, auf einen kleinen Hügel zu steigen und von oben auf den Nebel zu schauen.

Weißer Nebelbogen über einer Wiese, vorne der Schatten des Fotografen
Nebelbogen über einer Wiese bei Bremen im Oktober 2024. Vorne ist der Schatten des Fotografen zu sehen. Er hatte die Sonne im Rücken. Foto: SMeyer, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Gibt es Regenbögen in der Nacht?

Ja, in der Nacht kann ein Mondregenbogen entstehen. Er bildet sich genauso wie ein Regenbogen, nur mit dem Licht des Mondes.

Das Licht des Vollmonds ist etwa 470.000-mal schwächer als das Sonnenlicht. Ein Mondregenbogen ist deshalb sehr schwach. Er entsteht nur bei Vollmond oder in den Nächten kurz davor oder danach. Für dich sieht er weiß aus. Das liegt an deinen Augen: Im Dunkeln sehen sie mit den Stäbchen. Das sind Sehzellen, die sehr wenig Licht brauchen, aber keine Farben unterscheiden können. Auf Fotos mit langer Belichtung sind die Farben des Mondregenbogens zu sehen.

Mondregenbogen über dem Wasserfall der Victoriafälle bei Nacht
Mondregenbogen an den Victoriafällen in Afrika. Das Foto wurde lange belichtet, deshalb sind die Farben zu sehen. Foto: U.S. Army, Staff Sgt. Luke Wilson, gemeinfrei, via Wikimedia Commons

Was bedeutete der Regenbogen früher für die Menschen?

In vielen Kulturen galt der Regenbogen als Brücke zwischen den Göttern und den Menschen.

  • Bei den alten Griechen reiste die Götterbotin Iris über den Regenbogen zwischen Himmel und Erde. Ihr Name bedeutet Regenbogen.
  • In der nordischen Sagenwelt war der Regenbogen die Brücke Bifröst. Sie verband die Welt der Menschen mit der Welt der Götter.
  • In der Bibel ist der Regenbogen nach der Geschichte von der Sintflut und der Arche Noah ein Zeichen. Gott verspricht damit, die Erde nie wieder durch eine Flut zu zerstören.
  • Bei den Ureinwohnern Australiens spielt die Regenbogenschlange in den Geschichten über die Entstehung der Welt eine wichtige Rolle.

Heute ist die Regenbogenfahne ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt.

Zum Weiterdenken

Am späten Nachmittag regnet es, und die Sonne scheint. In welche Himmelsrichtung musst du schauen, um den Regenbogen zu sehen? Tipp: Die Sonne geht im Westen unter.

Jetzt selbst ausprobieren

Einen Regenbogen kannst du auch selbst machen, mit einem Wasserglas, einem Spiegel, dem Gartenschlauch oder einem Prisma. Wie die vier Versuche funktionieren, zeigt unser Beitrag Regenbogen-Experimente. Aus alten CDs bastelst du mit der Anleitung Sonnenfänger basteln einen Fensterschmuck, der bunte Lichtflecken an die Wand wirft.

Quellen: DWD: Der Himmel ist bunt – Der Regenbogen, DWD-Lexikon: Regenbogen, DWD: Regenbögen, DWD: Normaler Regenbogen (PDF), DWD: Der weiße Regenbogen, DWD-Lexikon: Mondregenbogen, ORF: Wie der Regenbogen zu seinen Farben kam, Kindersache: Wie entsteht ein Regenbogen?, katholisch.de: Der Regenbogen, Britannica: Leprechaun, Joseph Jacobs: Celtic Fairy Tales, 1892, Jacob Grimm: Deutsche Mythologie, Landesmuseum Württemberg: Regenbogenschüsselchen, Archäologische Staatssammlung München: Keltische Münzen und Landesamt für Archäologie Sachsen: Älteste Münze Sachsens

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