Die kurze Antwort
Eine Sinfonie ist ein großes Musikstück für ein Orchester, also für viele Musikerinnen und Musiker, die zusammen spielen. Eine Sinfonie besteht meistens aus vier Teilen, die man Sätze nennt. Die Sätze sind unterschiedlich schnell und klingen unterschiedlich. Eine Sinfonie dauert meistens zwischen 20 Minuten und einer Stunde. Entstanden ist sie im 18. Jahrhundert aus dem Vorspiel der Oper.

Was ist eine Sinfonie?
Eine Sinfonie ist ein Musikstück, das ein ganzes Orchester ohne Gesang spielt und das aus mehreren Sätzen besteht. Es gibt keinen Text und keine Geschichte, die auf einer Bühne gespielt wird. Man hört nur die Instrumente. Nur in wenigen Sinfonien singt an einer Stelle auch ein Chor. Das ist aber eine Ausnahme.
Die Sinfonie gilt als die wichtigste Form der Musik für Orchester. Viele Komponisten haben ihre bedeutendsten Ideen in Sinfonien aufgeschrieben. Ein Komponist ist ein Mensch, der Musik erfindet und in Noten aufschreibt.
Eine Sinfonie hat in den meisten Fällen eine feste Reihenfolge: Zuerst kommt ein schneller Satz, dann ein langsamer Satz, dann ein Tanz und am Ende wieder ein schneller Satz. Diese Ordnung ist im 18. Jahrhundert entstanden und wurde danach mehr als 200 Jahre lang von Komponisten verwendet.
Woher kommt das Wort Sinfonie?
Das Wort Sinfonie kommt aus dem Griechischen. Es setzt sich aus „syn“ für „zusammen“ und „phōnē“ für „Klang“ oder „Stimme“ zusammen. Sinfonie bedeutet also „Zusammenklang“.
Lange Zeit bezeichnete das Wort ganz unterschiedliche Dinge. Im Mittelalter nannte man damit bestimmte Töne, die gut zusammen klingen, und sogar ein Musikinstrument, die Drehleier. Erst ab dem 17. Jahrhundert verwendeten die Italiener das Wort „Sinfonia“ für Musikstücke, die nur von Instrumenten gespielt werden. Über das Italienische kam das Wort auch ins Deutsche.
Schreibt man Sinfonie oder Symphonie?
Beide Schreibweisen sind richtig. Symphonie ist näher an der griechischen Herkunft des Wortes, Sinfonie ist die eingedeutschte Form. Beide Wörter meinen genau dasselbe.
Viele Orchester tragen das Wort in ihrem Namen, zum Beispiel als Sinfonieorchester oder Symphonieorchester. Ein Sinfonieorchester ist ein großes Orchester, das vor allem Sinfonien spielt. Auf Englisch heißt die Sinfonie „symphony“, auf Italienisch „sinfonia“.
Wer spielt eine Sinfonie?
Eine Sinfonie wird von einem Orchester gespielt. Die Instrumente im Orchester gehören zu vier Gruppen: den Streichinstrumenten wie Geige und Cello, den Holzblasinstrumenten wie Flöte und Klarinette, den Blechblasinstrumenten wie Trompete und Horn und den Schlaginstrumenten wie der Pauke.
Wie groß das Orchester ist, hängt von der Sinfonie ab. Für die ersten Sinfonien im 18. Jahrhundert reichten oft 20 bis 40 Musiker. Für spätere Sinfonien braucht man deutlich mehr, weil die Komponisten immer mehr Instrumente einsetzten. Ein großes Orchester wie die Berliner Philharmoniker hat heute 128 Musikerinnen und Musiker.
Vor dem Orchester steht der Dirigent oder die Dirigentin. Er gibt mit den Händen oder einem kleinen Stab, dem Taktstock, das Tempo vor und zeigt, wann welche Instrumente einsetzen und wie laut sie spielen. Vor ihm liegt die Partitur. Das ist ein großes Notenbuch, in dem die Stimmen aller Instrumente untereinander stehen. Jeder Musiker hat dagegen nur die Noten für sein eigenes Instrument vor sich.

Woraus besteht eine Sinfonie?
Eine Sinfonie besteht aus mehreren Sätzen, meistens aus vier. Ein Satz ist ein in sich abgeschlossener Teil der Sinfonie mit eigenem Tempo, eigenen Melodien und einem eigenen Schluss. Zwischen den Sätzen gibt es eine kurze Pause, in der das Orchester still ist.
Über jedem Satz steht eine Tempobezeichnung. Das ist ein Wort, das sagt, wie schnell gespielt werden soll. Diese Wörter sind fast immer italienisch, weil die Sinfonie in Italien entstanden ist.
| Bezeichnung | Bedeutung |
|---|---|
| Presto | sehr schnell |
| Allegro | schnell und fröhlich |
| Allegretto | etwas langsamer als Allegro |
| Andante | gehend, ruhig |
| Adagio | langsam |
| Largo | sehr langsam und breit |
Damit man sich den Aufbau vorstellen kann, stellen wir die vier Sätze an einem Beispiel vor: der Sinfonie Nr. 40 von Wolfgang Amadeus Mozart. Sie eignet sich gut, weil sie genau den typischen Aufbau mit vier Sätzen hat und weil sie zu den bekanntesten Sinfonien gehört. Zu jedem Satz gibt es ein kurzes Hörbeispiel. Er schrieb sie im Sommer 1788 in Wien. Sie steht in der Tonart g-Moll. Musik in Moll klingt oft ernst oder traurig, Musik in Dur eher hell und fröhlich.
Wie ist der erste Satz aufgebaut?
Der erste Satz ist meistens schnell und der wichtigste Teil der Sinfonie. Er hat fast immer einen besonderen Aufbau, den man Sonatensatzform nennt. Er besteht aus vier Abschnitten:
- Exposition: Am Anfang werden zwei Melodien vorgestellt. Eine Melodie, die in einem Musikstück immer wieder vorkommt, heißt Thema. Das erste Thema ist oft kräftig und bewegt, das zweite Thema ruhiger und gesanglicher.
- Durchführung: Danach nimmt der Komponist die Themen auseinander. Er verändert sie, lässt sie von anderen Instrumenten spielen und führt sie durch verschiedene Tonarten. Dieser Teil ist oft der spannendste.
- Reprise: Dann kehren die beiden Themen fast so zurück, wie sie am Anfang waren. Der Zuhörer erkennt sie wieder.
- Coda: Zum Schluss folgt ein kurzer Abschnitt, der den Satz beendet. Coda ist italienisch und bedeutet „Schwanz“, also das Ende.
Manche Sinfonien beginnen vor dem ersten Satz mit einer langsamen Einleitung. Danach wird es schnell.
Wie klingt der zweite Satz?
Der zweite Satz ist langsam und ruhig. Nach dem schnellen ersten Satz bringt er Ruhe in die Sinfonie. Hier stehen schöne, gesangliche Melodien im Mittelpunkt.
Der langsame Satz steht oft in einer anderen Tonart als der Rest der Sinfonie. Dadurch klingt er anders und hebt sich von den übrigen Sätzen ab. Manchmal ist er als Variation gebaut. Dann wird eine Melodie vorgestellt und danach mehrmals verändert wiederholt, zum Beispiel schneller, mit anderen Instrumenten oder mit zusätzlichen Tönen.
Warum ist der dritte Satz ein Tanz?
Der dritte Satz ist in der klassischen Sinfonie ein Menuett. Das ist ein Tanz im Dreiertakt, der aus Frankreich stammt und im 17. und 18. Jahrhundert an den Fürstenhöfen in ganz Europa getanzt wurde. Die Menschen, für die die ersten Sinfonien geschrieben wurden, kannten diesen Tanz also gut. Im Dreiertakt zählt man immer „eins, zwei, drei“, wobei die Eins betont wird.
In der Sinfonie wird das Menuett aber nicht getanzt, sondern nur angehört. Es hat drei Teile: Zuerst kommt das Menuett, dann ein ruhigerer Mittelteil, das Trio, und danach noch einmal das Menuett. Der Mittelteil heißt Trio, weil er früher oft nur von drei Instrumenten gespielt wurde.
Ab etwa 1800 ersetzten viele Komponisten das Menuett durch das Scherzo. Damit angefangen hat Ludwig van Beethoven. Das Wort ist italienisch und bedeutet „Scherz“. Ein Scherzo steht auch im Dreiertakt, ist aber viel schneller und überraschender als ein Menuett.
Wie endet eine Sinfonie?
Der vierte und letzte Satz heißt Finale. Das ist italienisch und bedeutet „Schluss“. Das Finale ist meistens schnell und lebhaft und führt die Sinfonie zu einem wirkungsvollen Ende.
Oft ist das Finale wie der erste Satz gebaut. Es kann aber auch ein Rondo sein. Bei einem Rondo kehrt eine Hauptmelodie immer wieder, und dazwischen erklingen andere Teile. Im 18. Jahrhundert sollte das Finale die Zuhörer gut gelaunt nach Hause schicken. Im 19. Jahrhundert wurde es dagegen oft zum Höhepunkt der ganzen Sinfonie.
Wie lange dauert eine Sinfonie?
Eine Sinfonie dauert meistens zwischen 20 Minuten und einer Stunde. Wie lang sie ist, hängt vor allem davon ab, wann sie geschrieben wurde. Mit der Zeit wurden Sinfonien immer länger.
| Zeit | Dauer etwa |
|---|---|
| um 1750 | 10 bis 15 Minuten |
| um 1790 | 20 bis 30 Minuten |
| um 1820 | 30 bis 70 Minuten |
| um 1900 | oft mehr als eine Stunde |
Die Dauer ist auch bei derselben Sinfonie in jedem Konzert ein wenig anders, weil jeder Dirigent ein etwas anderes Tempo wählt. Warum die Sinfonien immer länger wurden, versteht man, wenn man sich ansieht, wie die Sinfonie entstanden ist.
Wie ist die Sinfonie entstanden?
Die Sinfonie ist aus dem Vorspiel der Oper entstanden. In einer Oper wird eine Geschichte auf der Bühne gesungen und gespielt. Bevor der Vorhang aufging, spielte das Orchester in Italien ein kurzes Stück, die Sinfonia. Damit sollten die Zuschauer ruhig werden und sich auf die Oper einstimmen.
Schon im Jahr 1681 bestand ein solches Vorspiel aus drei Teilen: schnell, langsam, schnell. Nach 1700 wurde diese Reihenfolge bei Opernvorspielen zur Regel. Die Sinfonia gefiel den Menschen so gut, dass man sie bald auch ohne die Oper spielte.
Daraus entstand die Konzertsinfonie, also eine Sinfonie, die für sich allein im Konzert gespielt wird. Die ersten Konzertsinfonien entstanden ungefähr zwischen 1730 und 1750 in Mailand. Damals gab es immer mehr Konzerte, zuerst bei Adligen und später auch für Bürger, die Eintritt bezahlten. Für diese Konzerte brauchte man neue Musik für Orchester. Die Sinfonie hatte zu dieser Zeit aber noch drei Sätze und war kurz.
Wie bekam die Sinfonie ihre vier Sätze?
Die vier Sätze setzten sich im 18. Jahrhundert in Mannheim durch. Mannheim war damals die Hauptstadt des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz. Ein Kurfürst war ein besonders mächtiger Fürst im damaligen Deutschland. Er hatte eines der besten Orchester Europas.
Im Jahr 1743 machte Carl Theodor den Geiger Johann Stamitz zum Konzertmeister seines Hoforchesters. Stamitz schrieb viele Sinfonien und fügte zwischen dem langsamen Satz und dem Finale ein Menuett ein. So bekam die Sinfonie die vier Sätze, die sie bis heute meistens hat. Weil das Mannheimer Orchester berühmt war und viele Musiker aus anderen Städten es besuchten, übernahmen auch andere Komponisten diesen Aufbau.
Das Mannheimer Orchester war außerdem für das Crescendo bekannt. Das bedeutet, dass die Musik langsam immer lauter wird. Heute ist das selbstverständlich. Damals war es neu, und die Zuhörer waren davon begeistert. Die Komponisten in Mannheim nennt man heute die Mannheimer Schule.
Warum heißt Joseph Haydn der Vater der Sinfonie?
Joseph Haydn wird der Vater der Sinfonie genannt, weil er aus den vier Sätzen die feste Form gemacht hat, nach der die Sinfonie danach mehr als 100 Jahre lang aufgebaut wurde. Erfunden hat er die Sinfonie nicht. Aber er hat in mehr als 30 Jahren 104 Sinfonien geschrieben und dabei immer wieder Neues ausprobiert.

Dass Haydn so viel ausprobieren konnte, lag an seiner Arbeit. Fast 30 Jahre lang leitete er das Orchester der Fürsten Esterházy, einer reichen Adelsfamilie in Ungarn und Österreich. Er hatte also jeden Tag ein eigenes Orchester zur Verfügung. So konnte er sofort hören, wie eine neue Idee klingt, und sie verbessern. Weil das Schloss weit weg von den großen Städten lag, gab es dort kaum andere Komponisten, die er nachahmen konnte. Er musste eigene Wege finden.

Haydn machte vor allem den ersten Satz zu dem wichtigsten Teil der Sinfonie. Er baute die Sonatensatzform aus und machte die Durchführung länger und spannender. Seine späten Sinfonien wurden in London und in ganz Europa gespielt. Andere Komponisten lernten aus ihnen, wie man eine Sinfonie aufbaut. Einer von ihnen war Wolfgang Amadeus Mozart, mit dem Haydn befreundet war. Ein anderer war Ludwig van Beethoven, der bei Haydn Unterricht nahm.
Wie hat sich die Sinfonie nach Haydn verändert?
Nach Haydn wurde die Sinfonie länger, größer und gefühlvoller. Die vier Sätze blieben meistens erhalten, aber die Komponisten gingen immer freier mit ihnen um.
Den ersten großen Schritt machte Ludwig van Beethoven, der ab 1799 seine neun Sinfonien schrieb. Er machte die Sätze länger und verwendete starke Gegensätze zwischen ganz leise und sehr laut. Statt des Menuetts schrieb er das schnellere Scherzo. Er baute ganze Sätze aus einem kurzen Motiv auf. Das ist eine Folge aus wenigen Tönen, die immer wieder vorkommt und verändert wird. In seiner letzten Sinfonie ließ er im Finale sogar einen Chor singen. Das war damals ganz neu.
Im 19. Jahrhundert wollten viele Komponisten mit einer Sinfonie auch etwas erzählen oder beschreiben, zum Beispiel eine Landschaft oder eine Geschichte. Solche Musik nennt man Programmmusik. Damit die Zuhörer wissen, worum es geht, bekamen die Sätze Überschriften. Manche dieser Sinfonien haben fünf Sätze statt vier.
Gleichzeitig wurden die Orchester immer größer. Um 1900 schrieben manche Komponisten Sinfonien für mehr als 100 Musiker, dazu manchmal Chöre und Sänger. Solche Sinfonien dauern oft länger als eine Stunde und haben bis zu sechs Sätze.
Gibt es heute noch Sinfonien?
Ja, auch im 20. und 21. Jahrhundert schreiben Komponisten Sinfonien. Sie halten sich aber nicht mehr an feste Regeln. Eine moderne Sinfonie kann einen Satz oder viele Sätze haben und ganz ungewohnt klingen.
Manche Komponisten schrieben Sinfonien, die absichtlich so klingen wie im 18. Jahrhundert. Andere gingen den umgekehrten Weg und machten die Sinfonie wieder kleiner. Eine Kammersinfonie ist eine Sinfonie für ein kleines Orchester mit nur etwa 10 bis 20 Musikern.
Die meisten Sinfonien, die heute in Konzerten gespielt werden, stammen trotzdem aus der Zeit zwischen ungefähr 1760 und 1910. Wer eine Sinfonie im Konzert hört, sollte deshalb eine Regel kennen, die es früher nicht gab.
Wann klatscht man bei einer Sinfonie?
Heute klatscht man bei einer Sinfonie erst am Ende, also nach dem letzten Satz. Zwischen den Sätzen bleibt das Publikum still, weil die Sätze zusammengehören und die Stille zwischen ihnen zur Musik gehört. Man kann gut erkennen, wann Schluss ist: Der Dirigent senkt die Arme oder den Taktstock und dreht sich zum Publikum um.
Das war nicht immer so. Im 18. Jahrhundert klatschten die Menschen, wann sie wollten, sogar mitten in einem Satz. Mozart schrieb im Jahr 1778 an seinen Vater, dass die Zuhörer in Paris mitten im ersten Satz seiner neuen Sinfonie laut geklatscht hätten, und er freute sich darüber. Erst im Lauf des 19. und frühen 20. Jahrhunderts setzte sich durch, dass man zwischen den Sätzen still ist. Wer aus Versehen trotzdem klatscht, muss sich aber nicht schämen. Das passiert in vielen Konzerten.
Was ist der Unterschied zwischen Sinfonie, Konzert, Ouvertüre und Sonate?
Der Unterschied liegt darin, wer spielt und wie viele Teile das Stück hat. Die Wörter werden oft verwechselt, weil man sie alle in einem Konzertsaal hören kann.
| Begriff | Wer spielt? | Wie aufgebaut? |
|---|---|---|
| Sinfonie | ganzes Orchester, alle gleich wichtig | meist vier Sätze |
| Konzert, zum Beispiel Klavierkonzert | ein Solist mit Orchester, der Solist steht im Mittelpunkt | meist drei Sätze |
| Ouvertüre | Orchester, als Eröffnung einer Oper oder eines Konzerts | ein Satz |
| Sonate | ein Instrument oder wenige, zum Beispiel Klavier oder Geige und Klavier | meist drei oder vier Sätze |
| Sinfonische Dichtung | Orchester, erzählt eine Geschichte oder beschreibt ein Bild | meist ein Satz |
Ein Solist ist ein Musiker, der allein eine besondere Rolle spielt. Das Wort Konzert hat zwei Bedeutungen: Es ist eine Veranstaltung, bei der Musik gespielt wird, und ein Musikstück für Solist und Orchester. Bei einem Konzert im Konzertsaal kann also auch eine Sinfonie gespielt werden.
Die Sinfonie auf einen Blick
- Eine Sinfonie ist ein großes Musikstück für Orchester, meistens ohne Gesang.
- Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Zusammenklang“. Sinfonie und Symphonie sind beide richtig.
- Eine Sinfonie hat meistens vier Sätze: schnell, langsam, Tanz, schnell.
- Der erste Satz hat meist die Sonatensatzform mit Exposition, Durchführung, Reprise und Coda.
- Die Sinfonie ist aus dem Vorspiel der italienischen Oper entstanden.
- In Mannheim bekam die Sinfonie im 18. Jahrhundert ihre vier Sätze.
- Joseph Haydn machte daraus die feste Form und heißt deshalb Vater der Sinfonie.
- Danach wurden Sinfonien immer länger, die Orchester immer größer.
- Heute klatscht man erst nach dem letzten Satz.
Zum Weiterdenken
- Hör dir die vier Hörbeispiele noch einmal an. Woran erkennst du, welcher Satz der langsame und welcher der Tanz ist?
- Warum war es für Haydn wichtig, ein eigenes Orchester zu haben?
- Warum gehört die Stille zwischen den Sätzen zur Musik?
Quellen: Österreichisches Musiklexikon: Symphonie, Britannica: Symphony, DWDS: Sinfonie, BR-KLASSIK: Johann Stamitz, Beethoven-Haus Bonn: Sonatenform, Stiftung Mozarteum: Brief vom 3. Juli 1778, Konzerthaus München: Konzertetikette

