Die kurze Antwort
Olentzero (ausgesprochen „o-len-TSE-ro“) ist ein Köhler aus den Bergen, der im Baskenland in Nordspanien und Südwestfrankreich in der Nacht zum 25. Dezember den Kindern Geschenke bringt. Ein Köhler ist ein Mann, der im Wald aus Holz Holzkohle herstellt. Olentzero trägt Bauernkleidung, eine Baskenmütze und eine Pfeife und hat ein schwarzes Gesicht vom Kohlenstaub. Nach einer alten Sage war er der letzte der Jentilak, eines Volkes von Riesen, das in den baskischen Bergen lebte. Er soll vom Berg ins Dorf gekommen sein, um den Menschen zu erzählen, dass Jesus geboren wurde. Früher war Olentzero ein Holzklotz im Kamin und eine Strohpuppe, mit der man Kindern sogar Angst machte. Geschenke bringt er erst seit ungefähr 50 Jahren. Am 24. Dezember ziehen in vielen Orten Umzüge mit ihm durch die Straßen.

Es ist der 24. Dezember am Nachmittag, und in Pamplona stehen Zehntausende Menschen am Straßenrand. Kinder halten Briefe in den Händen. Dann kommt er die Straße herunter, ein großer, dicker Mann mit schwarzem Bart, Baskenmütze und Pfeife, der auf einem Stuhl getragen wird. Die Kinder rufen „Olentzero“ und singen ein Lied, das sie im Kindergarten gelernt haben. In dieser Nacht wird er Geschenke in die Häuser bringen. Doch wer ist dieser Mann mit dem rußigen Gesicht? Und warum kommt er aus dem Wald und nicht vom Nordpol?
Welche Gabenbringer es in anderen Ländern gibt, zeigt unser Überblick Christkind oder Weihnachtsmann: Wer bringt in welchem Land die Geschenke?.
Wer ist Olentzero?
Olentzero ist der Gabenbringer der Basken. Die Basken sind ein Volk, das an der Atlantikküste im Westen der Pyrenäen lebt, teils in Spanien und teils in Frankreich. Sie haben eine eigene Sprache, das Baskische, auf Baskisch Euskara (ausgesprochen „eus-KA-ra“). Diese Sprache ist mit keiner anderen Sprache der Welt verwandt. Olentzero kennt man in allen Teilen des Baskenlandes, in der spanischen Region Baskenland mit Städten wie Bilbao und San Sebastián, in der Nachbarregion Navarra (ausgesprochen „na-WAR-ra“) mit der Hauptstadt Pamplona und im französischen Teil.
Olentzero ist ein Ikazkin (ausgesprochen „i-KAS-kin“), das ist das baskische Wort für Köhler. Er lebt allein in den Bergwäldern und kommt nur einmal im Jahr, am Heiligabend, ins Tal. Man stellt ihn sich als großen, dicken, gutmütigen Mann vor, der gern isst und trinkt. Er trägt Bauernkleidung aus dunklem Stoff, eine Baskenmütze, die auf Baskisch Txapela (ausgesprochen „tscha-PE-la“) heißt, und eine Pfeife. Sein Gesicht ist schwarz vom Kohlenstaub. Über der Schulter trägt er einen Sack mit Geschenken. In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember bringt er sie den Kindern. Die Kinder schreiben ihm vorher Briefe, die sie ihm bei den Umzügen geben oder ihren Eltern anvertrauen.
Warum ist Olentzero ein Köhler?
Olentzero ist ein Köhler, weil Köhler früher im Baskenland ganz typische Waldbewohner waren, die man selten sah. Ein Köhler stellt im Wald aus Holz Holzkohle her. Dafür schichtet er Holzscheite zu einem großen Haufen auf, dem Kohlenmeiler. Den Meiler deckt er mit Erde und Grasstücken ab und zündet ihn innen an. Weil nur wenig Luft hineinkommt, kann das Holz nicht richtig verbrennen. Es glimmt tagelang langsam vor sich hin und wird dabei zu Holzkohle. Der Köhler muss den Meiler Tag und Nacht bewachen, damit kein Feuer ausbricht. Deshalb lebte er oft wochenlang allein in einer einfachen Hütte daneben.
Holzkohle war früher sehr wichtig. Die Schmiede brauchten sie, um Eisen zu schmelzen und zu formen. Im Baskenland gab es viele Eisenschmieden und deshalb auch viele Köhler. Sie kamen nur ins Dorf, um ihre Kohle zu verkaufen. Weil sie schwarz vom Ruß waren und so einsam lebten, erschienen sie den Menschen geheimnisvoll. In manchen Erzählungen ist Olentzero ein Köhler, der Kinder gar nicht mag, und die Kinder versteckten sich vor ihm, wenn er mit seiner Kohle ins Dorf kam.
Wie geht die Sage von Olentzero und den Riesen?
Die Sage erzählt, dass Olentzero der letzte der Jentilak (ausgesprochen „JEN-ti-lak“) war, eines Riesenvolkes, das vor den Menschen in den baskischen Bergen lebte. Die Jentilak waren bärenstark und konnten große Felsen von Berg zu Berg werfen. Nach dem Glauben der Menschen haben sie die großen Steingräber gebaut, die man heute noch in den Bergen findet. Solche Steingräber aus großen Felsplatten heißen Dolmen.
Was geschah mit den Riesen?
Eines Tages spielten die Jentilak auf einem Bergsattel im Gebirge Aralar (ausgesprochen „a-ra-LAR“). Da sahen sie, wie von Osten eine leuchtende Wolke auf sie zukam. Sie bekamen Angst und holten ihren ältesten und weisesten Mann. Er war so alt, dass er blind war, und die anderen mussten ihm mit einer Eisenstange die Augenlider hochhalten, damit er die Wolke sehen konnte. Er schaute lange hin. Dann sagte er: „Kixmi ist geboren, und das Ende unseres Volkes ist gekommen. Werft mich in den Abgrund.“ Mit Kixmi (ausgesprochen „KISCH-mi“) meinte er Christus, also Jesus. Die anderen taten, was er wollte. Dann rannten sie davon, und die Wolke folgte ihnen. Im Tal von Arraztaran (ausgesprochen „ar-ras-ta-RAN“) versteckten sie sich unter einem großen Steingrab und wurden nie wieder gesehen. Das Grab heißt bis heute Jentillarri (ausgesprochen „jen-ti-LJAR-ri“), „Stein der Riesen“.
Nur einer von ihnen blieb draußen. Das war Olentzero. Er stieg ins Dorf hinab und erzählte den Menschen, dass Jesus geboren war. Diese Nachricht war sein erstes Weihnachtsgeschenk. Seitdem kommt er jedes Jahr zu Weihnachten wieder.
Was bedeutet die Sage?
Die Sage zeigt, wie die Menschen sich die Ankunft des Christentums im Baskenland erklärten. Die alten Riesen stehen für die Zeit vor dem Christentum. Olentzero verbindet beide Zeiten, denn er gehört zu den alten Riesen und bringt trotzdem die Nachricht von Jesus.
Gibt es noch andere Geschichten über Olentzero?
Ja, es gibt noch eine zweite bekannte Geschichte. Darin ist Olentzero ein kleines Baby, das jemand im Wald ausgesetzt hat. Eine Fee mit langen blonden Haaren findet es zwischen den Farnen. Sie gibt ihm den Namen Olentzero, schenkt ihm Kraft und ein gutes Herz und bringt es zu einem alten Ehepaar, das keine Kinder hat. Die beiden ziehen ihn groß.
Als Olentzero erwachsen ist, wird er Köhler. In seiner freien Zeit schnitzt er aus Holz Spielzeug und schenkt es den Kindern im Dorf. Eines Tages brennt ein Haus, und Olentzero rettet die Kinder, die darin sind. Dabei stirbt er selbst. Da erscheint die Fee wieder. Sie schenkt ihm ewiges Leben, damit er den Kindern für immer Geschenke bringen kann. Diese Geschichte wird heute oft in Kinderbüchern und Schulen erzählt.
War Olentzero früher unheimlich?
Ja, in vielen Dörfern war Olentzero früher unheimlich und kein freundlicher Geschenkebringer. In manchen Orten erzählte man, er sei ein Riese mit schwarzem Gesicht, roten Augen und einer grimmigen Miene, der am Heiligabend durch den Schornstein ins Haus kommt. Deshalb musste man den Schornstein vorher sauber machen. Sonst konnte Olentzero wütend werden. In manchen Dörfern hieß es sogar, er komme mit einer Sichel, einem gebogenen Messer für die Ernte, durch den Kamin. Mit solchen Geschichten machten Erwachsene den Kindern Angst, damit sie brav waren.
Wer war der Mann mit den 366 Augen?
In der Gegend von Larraun (ausgesprochen „la-RRAUN“) in Navarra nannte man Olentzero den Mann mit den 366 Augen. Er hatte so viele Augen, wie das Jahr Tage hat, und noch eines mehr. Das zeigt, dass Olentzero für die Menschen mit dem Ende des alten Jahres zu tun hatte.
Was erzählen die alten Lieder über Olentzero?
Auch in den alten Liedern ist Olentzero kein netter Mann, sondern ein grober Vielfraß. Darin wird erzählt, wie viel er isst und trinkt. Das bekannteste Lied beginnt mit den Worten „Olentzero buru handia“ (ausgesprochen „o-len-TSE-ro BU-ru HAN-di-a“), das heißt „Olentzero mit dem großen Kopf“. In alten Fassungen ging es weiter mit „entendimentu gabea“ (ausgesprochen „en-ten-di-MEN-tu ga-BE-a“), also „ohne Verstand“. Heute singen die Kinder „entendimentuz jantzia“ (ausgesprochen „en-ten-di-MEN-tus jan-TSI-a“), also „mit Verstand gekleidet“. Im Lied geht Olentzero auf den Berg, um Holzkohle zu machen, setzt sich mit der Pfeife im Mund hin, hat Hühner mit kleinen Eiern und trinkt in einer Nacht viele Liter Wein. Am Ende singen alle, was für einen dicken Bauch er hat. Aus dem dummen Vielfraß wurde so ein kluger, freundlicher Mann.
Was hat Olentzero mit dem Holz im Kamin zu tun?
Olentzero hat mit dem Holz im Kamin zu tun, weil er früher in vielen Häusern selbst ein Holzklotz war. Der Pater und Forscher Aita Donostia (ausgesprochen „AI-ta do-NOS-ti-a“), der von 1891 bis 1956 lebte, schrieb auf, dass man in manchen Orten den dicksten und knorrigsten Holzklotz, den man finden konnte, Olentzero nannte. Er wurde an Heiligabend in den Kamin gelegt und wärmte das Haus in der langen Winternacht. Auf diesem Feuer kochte die Familie auch das Weihnachtsessen.
In dem Ort Oiartzun (ausgesprochen „o-JAR-tsun“) erzählte man, dass Olentzero in der Nacht ins Haus kommt und sich an diesem Holzklotz wärmt. Der Klotz heißt dort Olentzero-enbor (ausgesprochen „o-len-TSE-ro EN-bor“), Olentzero-Stamm. Olentzero wärmt sich also an seinem eigenen Feuer.
Später wurde aus dem Holzklotz eine Figur. In manchen Orten trug man eine Strohpuppe des Olentzero durch das Dorf und verbrannte sie am Ende auf dem Dorfplatz. Das Feuer sollte bedeuten, dass das alte Jahr endet und ein neues beginnt. Heute wird die Puppe nur noch selten verbrannt.
Woher kommt der Name Olentzero?
Woher der Name Olentzero kommt, weiß niemand ganz sicher. Die bekannteste Erklärung stammt schon aus dem 17. Jahrhundert. Damals schrieb der Pfarrer Lope de Isasi (ausgesprochen „LO-pe de i-SA-si“), der Name komme vom alten baskischen Wort Onenzaro (ausgesprochen „o-nen-SA-ro“). „Onen“ bedeutet „des Guten“, „Zaro“ bedeutet Zeit. Onenzaro heißt also „Zeit der guten Dinge“. Gemeint ist die Zeit um Weihnachten, in der es viel zu essen gibt und die Tage nach der Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember wieder länger werden.
Der Forscher Julio Caro Baroja (ausgesprochen „CHU-li-o KA-ro ba-RO-cha“) hatte eine andere Idee. In der Kirche sang man vom 17. bis zum 23. Dezember Gesänge, die alle mit „O“ anfangen. Vielleicht kommt das O am Anfang von Olentzero von diesen Gesängen. In jedem Ort klingt der Name außerdem ein bisschen anders. In Lesaka sagt man zum Beispiel auch Olentzaro (ausgesprochen „o-len-TSA-ro“), in Zarautz Orentzaro.
Woher kommt der Brauch?
Der Brauch kommt nach Ansicht vieler Fachleute aus dem Ort Lesaka (ausgesprochen „le-SA-ka“) in den Bergen von Navarra. Dort wurde er nach Angaben der Menschen im Ort nie unterbrochen und wird seit mindestens 150 Jahren gefeiert. Um das Jahr 1928 beschrieb ein Gemeinderat aus Lesaka dem Forscher Julio Caro Baroja, wie man dort eine Strohpuppe des Olentzero in einem Umzug durch den Ort trug und sie danach auf dem Platz verbrannte.
In Lesaka tragen bis heute vier junge Männer den Olentzero auf einem Tragegestell auf ihren Schultern durch den Ort. Ein Sänger singt die Olentzero-Lieder, und ein weiterer Mann sammelt die Spenden der Nachbarn ein. Im Jahr 1950 schrieb der Heimatforscher José Emilio Esparza (ausgesprochen „cho-SE e-MI-li-o es-PAR-tha“) aus Lesaka ein kleines Heft über Olentzero in seinem Heimatort. Danach wurde der Brauch auch in anderen Orten bekannt. Von Lesaka aus kam er nach Pamplona und von dort in das ganze Baskenland. Heute gibt es in fast jeder Stadt und jedem Dorf im Baskenland und in Navarra einen Olentzero-Umzug.
Seit wann bringt Olentzero Geschenke?
Olentzero bringt erst seit ungefähr 50 Jahren Geschenke. Vorher war er nur eine Figur, die das Weihnachtsfest ankündigte, und kein Geschenkebringer. Die Geschenke brachten im Baskenland wie im übrigen Spanien die Heiligen Drei Könige.
Von 1939 bis 1975 regierte in Spanien der Diktator Francisco Franco. Ein Diktator ist ein Herrscher, der allein bestimmt und keine anderen Meinungen duldet. Seine Regierung sah baskische Feste mit Misstrauen, weil sie fürchtete, dass die Basken sich von Spanien lösen wollten. Wer im Jahr 1947 in San Sebastián einen Olentzero-Umzug machen wollte, musste vorher eine Erlaubnis beantragen und die Liedtexte ins Spanische übersetzen. In Pamplona verbot der Vertreter der Regierung im Jahr 1956 den ersten geplanten Umzug. Er sagte, Olentzero passe nicht zur Tradition der Stadt und nicht zu einem religiösen Fest. Ein Jahr später durfte der Umzug stattfinden, aber noch ohne Olentzero-Figur. Im Jahr 1959 brachten Männer aus Lesaka am Heiligabend mit einem Lastwagen die erste Figur nach Pamplona. Im Jahr 1968 zog Olentzero zum ersten Mal durch Bilbao.
Nach dem Ende der Diktatur im Jahr 1975 wurden die Olentzero-Umzüge in vielen baskischen Städten wieder gefeiert. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde Olentzero zum Geschenkebringer. Dabei übernahm er einiges vom Weihnachtsmann, von den Heiligen Drei Königen und vom Christkind. Viele Basken wollten eine eigene Weihnachtsfigur haben statt des Weihnachtsmanns aus Amerika. Heute bringt in vielen baskischen Familien Olentzero die Geschenke, in anderen nur die Heiligen Drei Könige oder der Weihnachtsmann.
Wie feiern die Menschen Olentzero heute?
Die Menschen feiern Olentzero heute mit großen Umzügen am 24. Dezember. In Pamplona beginnt der Umzug am frühen Abend und zieht durch die Altstadt. Olentzero wird dabei von einer großen Puppe aus Stroh und Stoff oder von einem verkleideten Mann dargestellt. Er wirft Bonbons in die Menge, und die Kinder können ihm ihre Briefe geben. Begleitet wird er von Musikgruppen, Tänzern und Menschen in Hirtenkleidung. In manchen Orten kommt Olentzero an einem anderen Tag, in der Stadt Ermua zum Beispiel erst am 31. Dezember.
Seit einigen Jahren geht neben Olentzero eine Frau mit weißem Kopftuch und baskischer Tracht. Sie heißt Mari Domingi (ausgesprochen „MA-ri do-MIN-gi“). In San Sebastián ist sie seit 1994 dabei, weil viele Menschen fanden, dass bei dem Fest neben einem Mann auch eine Frau Geschenke bringen sollte. Ihr Name kommt aus einem alten Weihnachtslied. Heute schreiben viele Kinder ihre Briefe an Olentzero und Mari Domingi gemeinsam.
In vielen Orten gehen Kinder und Jugendliche am Heiligabend von Haus zu Haus. Sie tragen eine Olentzero-Puppe auf einem Stuhl oder einem Tragegestell mit sich und singen Olentzero-Lieder. Dafür bekommen sie Geld oder Süßigkeiten. Oft sammeln sie das Geld für einen guten Zweck. In der Nacht bringt Olentzero dann die Geschenke. In vielen Familien kommen am 6. Januar noch einmal die Heiligen Drei Könige, so wie in ganz Spanien. Mehr über sie erfährst du in unserem Artikel Heilige Drei Könige: Wer waren sie und warum bringen sie Geschenke?.
Wo kann man Olentzero das ganze Jahr besuchen?
Olentzero kann man das ganze Jahr in einem Wald bei dem Ort Mungia (ausgesprochen „mun-GI-a“) in der Nähe von Bilbao besuchen. Dort gibt es den Park Izenaduba Basoa (ausgesprochen „i-se-na-DU-ba ba-SO-a“). Auf Wegen durch den Wald begegnen die Besucher Figuren aus der baskischen Sagenwelt, darunter Olentzero. In einem Haus erfahren sie, welche Geschichten die Basken über diese Wesen erzählen. Jedes Jahr kommen ungefähr 35.000 Menschen dorthin, viele davon mit ihrer Schulklasse.
Gibt es Olentzero wirklich?
Olentzero als Riese oder Köhler, der in den Bergen lebt und in der Nacht die Geschenke bringt, gibt es nicht wirklich. Er ist eine Gestalt aus Sagen und Bräuchen. Bei den Umzügen ist er eine Puppe oder ein verkleideter Mann, und die Geschenke legen die Eltern hin. Für die Menschen im Baskenland ist er trotzdem sehr wichtig, denn er gehört zu ihrer Sprache und zu ihrer Heimat.
Zum Weiterdenken
Olentzero hat sich sehr verändert. Zuerst war er ein Holzklotz im Kamin, dann ein unheimlicher Riese und ein Vielfraß aus alten Liedern, und erst seit wenigen Jahrzehnten ist er ein freundlicher Köhler, der Geschenke bringt. Warum ist es Menschen wohl wichtig, eine eigene Figur für Weihnachten zu haben, statt einfach den Weihnachtsmann zu übernehmen? Und was würdest du Olentzero in deinen Brief schreiben?
Quellen: Tourismus Baskenland: Olentzero und Mari Domingi, Visit Navarra: Olentzero, Baskultur: 400 Jahre Olentzero, Deia: Dolmen von Jentillarri, Freunde des Olentzero: Olentzero in Lesaka, Deia: Das Lied Olentzero buru handia, Gipuzkoa, Historisches Archiv: Olentzero 1947, Nabarralde: 60 Jahre Olentzero in Pamplona, Dantzan: Interview zu Olentzero, Mediabask: Olentzero und seine Zeit

