Zum Inhalt springen
Neugier kennt kein Alter. Wissen für Kinder & Erwachsene.
Wissen entdecken / Weiterlesen

Krampus und Knecht Ruprecht: Wer sind die Begleiter des Nikolaus?

Ein Krampus in zotteligem Fell mit geschnitzter Holzmaske, Hörnern und roter Zunge bei einem Krampuslauf in Salzburg

Die kurze Antwort

Krampus und Knecht Ruprecht sind die Begleiter des Nikolaus. Sie kommen mit ihm am 5. oder 6. Dezember zu den Kindern. Der Nikolaus lobt und beschenkt die Kinder. Seine Begleiter sollen früher die unartigen Kinder bestraft haben, meistens mit einer Rute. Der Krampus kommt vor allem in Österreich und Bayern. Er ist ein Teufel mit Fell, Hörnern, langer roter Zunge, Glocken und Kette. Knecht Ruprecht kennt man vor allem im Norden und in der Mitte Deutschlands. Er sieht aus wie ein Mensch, trägt einen dunklen Mantel mit Kapuze, einen Bart, einen Sack und eine Rute. Beide Figuren gibt es seit mehreren Hundert Jahren. Heute schlägt niemand mehr Kinder. Unter der Verkleidung steckt immer ein Mensch.

Ein Krampus in zotteligem Fell mit geschnitzter Holzmaske, Hörnern und roter Zunge bei einem Krampuslauf in Salzburg
Ein Krampus mit Fell, Hörnern und geschnitzter Holzmaske in Salzburg. Foto: MatthiasKabel, CC BY 2.5, via Wikimedia Commons

Es ist der Abend des 5. Dezember in einem Dorf in Österreich. Draußen ist es dunkel und kalt. Plötzlich hört man ein lautes Scheppern von Glocken und das Klirren von Ketten. Dann klopft es an der Tür. Herein kommt ein alter Mann mit weißem Bart, Bischofsmütze und goldenem Stab. Hinter ihm stapft ein zotteliges Wesen mit Hörnern und einer roten Zunge herein. Es hält eine Rute in der Hand. Der Nikolaus ist da, und er hat den Krampus mitgebracht. In Hamburg oder Berlin sieht derselbe Abend ganz anders aus. Dort kommt höchstens Knecht Ruprecht, ein Mann in einem braunen Mantel mit einem Sack auf dem Rücken. Wer sind diese beiden Gestalten? Sind sie dieselbe Figur? Und warum sollten Kinder früher Angst vor ihnen haben?

Wer der heilige Nikolaus war und warum wir den Nikolaustag feiern, erklärt unser Artikel über den Nikolaus. Welche Gabenbringer es in anderen Ländern gibt, zeigt unser Überblick Christkind oder Weihnachtsmann: Wer bringt in welchem Land die Geschenke?.

Wer ist der Krampus?

Der Krampus ist der wilde Begleiter des Nikolaus in Österreich, in Bayern und in anderen Gegenden der Alpen. Er ist ein Teufel. Er hat ein dichtes Fell, Hörner, eine geschnitzte Maske mit einer langen roten Zunge, große Glocken, eine Kette und eine Rute. Nach dem alten Brauch kommt er am Abend des 5. Dezember zusammen mit dem Nikolaus in die Häuser.

Der Krampus ist das genaue Gegenteil des Nikolaus. Der Nikolaus ist ein heiliger Bischof. Er kommt als Gesandter des Himmels und steht für das Gute. Der Krampus kommt als Gesandter der Hölle und steht für das Böse. Er ist aber ein gezähmter Teufel. Das bedeutet, dass er nicht tun darf, was er will. Der Nikolaus hat ihn unter Kontrolle und sagt ihm, was er tun soll. Deshalb geht der Krampus hinter dem Nikolaus her und gehorcht ihm. Volkskundler, also Fachleute für Bräuche, nennen eine solche Figur eine Schreckgestalt, weil sie den Menschen Angst machen soll.

Die Aufgabe ist klar verteilt. Der Nikolaus lobt die Kinder und beschenkt sie mit Nüssen, Äpfeln und Süßigkeiten. Der Krampus droht den Kindern, die nicht brav waren. Heute ist der Krampus vor allem bei großen Umzügen zu sehen, den Krampusläufen. Dort ziehen Hunderte Krampusse durch die Straßen.

Wer ist Knecht Ruprecht?

Knecht Ruprecht ist der Begleiter des Nikolaus, den man vor allem in Deutschland kennt. Er ist kein Teufel, sondern sieht aus wie ein Mensch. Er trägt einen langen dunklen oder braunen Mantel mit Kapuze, einen Bart, einen Sack mit Geschenken und eine Rute. Früher sollte er die Kinder bestrafen, die nicht brav waren.

Das Wort Knecht bedeutet Diener oder Helfer. Ein Knecht war früher ein Mann, der auf einem Bauernhof oder für einen Herrn arbeitete. Knecht Ruprecht ist also der Diener des Nikolaus. Er trägt für ihn den schweren Sack, und er übernimmt die unangenehme Aufgabe, mit der Rute zu drohen. Der Nikolaus bleibt so der freundliche Mann, auf den sich die Kinder freuen.

Der Nikolaus mit Mitra und Bischofsstab und Knecht Ruprecht in brauner Kutte mit Rute, davor zwei Kinder
Der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht. Ruprecht trägt eine braune Kutte und hält die Rute in der Hand. Foto: Albärt, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Knecht Ruprecht kam aber nicht immer nur mit dem Nikolaus. In vielen Gegenden Deutschlands kam er früher am Heiligen Abend, und zwar als Diener des Christkinds. So steht es im berühmten Gedicht von Theodor Storm. Heute kommt Knecht Ruprecht nur noch selten. In den meisten Familien bringt der Nikolaus die Geschenke allein.

Sind Krampus und Knecht Ruprecht das Gleiche?

Krampus und Knecht Ruprecht sind nicht dieselbe Figur, aber sie haben dieselbe Aufgabe. Beide begleiten den Nikolaus, beide tragen eine Rute, und beide sollten früher die unartigen Kinder bestrafen. Sie sehen aber verschieden aus, und es gibt sie in verschiedenen Gegenden.

Der wichtigste Unterschied ist das Aussehen. Der Krampus ist ein Teufel mit Hörnern, Fell und Maske. Knecht Ruprecht ist ein Mensch, ein Diener in einem Mantel. Wahrscheinlich haben beide Figuren einen gemeinsamen Ursprung. In einem alten Buch aus Wien von 1907 schrieb ein Volkskundler über den Begleiter des Nikolaus, er heiße „Knecht Rupprecht, in Österreich ‚Krampus‘ genannt“. Man sah die beiden also als zwei Namen für dieselbe Aufgabe.

KrampusKnecht Ruprecht
Wo kommt er?Österreich, Bayern, Südtirol und andere Gegenden in den Alpenvor allem in der Mitte und im Norden Deutschlands
Was ist er?ein Teufelein Mensch, ein Diener
AussehenFell, Hörner, Holzmaske, rote Zungedunkler Mantel mit Kapuze, Bart
Was trägt er?Rute, Kette, Glocken, Korb auf dem RückenRute, Sack, oft einen Stock
Wann kommt er?am Abend des 5. Dezemberam 5. oder 6. Dezember, früher auch an Heiligabend
Wen begleitet er?den Nikolausden Nikolaus, früher auch das Christkind
Wie tritt er auf?allein, zu zweit oder in großen Gruppenmeistens allein

Woher kommt der Name Krampus?

Der Name Krampus kommt wahrscheinlich von dem bairisch-österreichischen Wort Krampen. Ein Krampen ist ein gekrümmter Zacken oder eine Kralle. Auch eine Spitzhacke heißt in Österreich Krampen. Der Krampus ist also der Teufel mit den Krallen.

Früher sagte man in Wien auch Grampus. Der Name Krampus wurde aber erst im 20. Jahrhundert für alle diese Teufelsgestalten üblich. Vorher hatten die wilden Begleiter in jedem Tal einen anderen Namen. Viele davon sind bis heute erhalten. Den Plural, also die Mehrzahl, bildet man so: ein Krampus, viele Krampusse. In Salzburg und Bayern sagt man auch Kramperl.

Woher kommt der Name Knecht Ruprecht?

Ruprecht war früher ein ganz gewöhnlicher Vorname. Der Name ist sehr alt. Im Althochdeutschen, also im Deutsch vor über 1.000 Jahren, hieß er Hruodberaht. Daraus wurden später die Namen Ruprecht, Rupert und Robert. Ein Knecht namens Ruprecht kommt schon in einem Text aus dem Jahr 1524 vor. Damals war Ruprecht ein typischer Name für einen einfachen, groben Diener.

Aus Kurzformen des Namens Ruprecht entstand im 16. Jahrhundert auch das Wort Rüpel. Ein Rüpel ist ein grober Mensch ohne Benehmen. Das passt zu Knecht Ruprecht, denn er war der grobe Diener, der neben dem feinen, freundlichen Nikolaus herging.

Manche Bücher und Internetseiten erzählen, Knecht Ruprecht sei ein Diener der Sagengestalt Frau Perchta gewesen oder der germanische Gott Wotan. Für diese Vermutungen gibt es aber keine sicheren Belege. Fachleute halten fest, dass der Ursprung von Knecht Ruprecht nicht geklärt ist.

Woher kommt der Krampus?

Der Krampus stammt vom Teufel ab, so wie man ihn sich im Mittelalter vorstellte. Wer sich Teufel auf alten Bildern aus dem Mittelalter ansieht, erkennt Hörner, Krallen, Fell, eine lange Zunge und einen Schwanz. Genau so sieht der Krampus bis heute aus. Wann der Brauch genau entstanden ist, weiß aber niemand sicher.

Im Mittelalter spielte man in den Kirchen und auf den Plätzen Theaterstücke über die Bibel und über Heilige wie den Nikolaus. In diesen Stücken traten auch Teufel auf. Sie kamen aus der Hölle, um böse Menschen zu holen. Nach dem Mittelalter wurden solche Spiele in den Dörfern der Alpen weitergespielt. Am Ende stürmten die Teufel oft ins Publikum und taten so, als würden sie die Zuschauer angreifen. Im 16. und 17. Jahrhundert wollte die katholische Kirche den Glauben der Menschen stärken. Diese Zeit nennt man Gegenreformation. Auch die Geschichten vom guten Nikolaus und seinem bösen Begleiter wurden dafür benutzt. Die Kinder sollten lernen, dass das Gute stärker ist als das Böse.

Seit dem 17. Jahrhundert ist belegt, dass der Nikolaus und der Krampus gemeinsam die Familien besuchten. Die ältesten Masken, die man Krampusmasken nennen kann, stammen aus dem 18. Jahrhundert. Neben den Hausbesuchen gab es in den Bergdörfern noch einen zweiten, ländlichen Brauch. Von Mitte November bis Mitte Januar zogen junge Männer mit Masken und Fellen durch die Dörfer. Diese beiden Bräuche haben sich vermischt. Daraus ist der Krampus entstanden, wie wir ihn heute kennen.

Oft liest man, der Krampus sei ein uralter heidnischer Dämon aus der Zeit vor dem Christentum. Dafür gibt es keine Belege. Die Fachleute für Bräuche sehen den Ursprung vor allem im christlichen Teufel.

Alte Postkarte mit der Aufschrift Gruss vom Krampus, ein schwarzer Krampus mit Hörnern trägt ein Kind im Korb
Eine Postkarte „Gruss vom Krampus“ aus der Zeit um 1900. Der Krampus trägt ein Kind in seinem Korb davon. Bild: unbekannter Urheber, gemeinfrei, via Wikimedia Commons

Berühmt wurde der Krampus im 19. Jahrhundert. Damals gab es auf den Märkten in Wien schon einen eigenen Krampusmarkt mit Krampusfiguren zum Essen und zum Anschauen. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts kamen außerdem Krampuskarten auf. Das waren Postkarten mit Bildern vom Krampus, auf denen oft „Gruß vom Krampus“ stand. Man schickte sie im Advent an Freunde und Verwandte.

Woher kommt Knecht Ruprecht?

Knecht Ruprecht ist seit dem 16. Jahrhundert als Schreckgestalt für Kinder bekannt, aber woher er genau kommt, ist nicht geklärt. In einem Lexikon aus Leipzig von 1715 steht schon eine Erklärung. Dort heißt es, Knecht Ruprecht sei eine hässlich verkleidete und vermummte Person, mit der die Frauen und Tanten den kleinen Kindern Angst machen. Knecht Ruprecht war damals also schon eine Figur, mit der man Kinder erschreckte.

Knecht Ruprecht begleitete früher nicht nur den Nikolaus, sondern auch das Christkind. Das hängt mit dem Reformator Martin Luther zusammen. Luther lehnte die Verehrung von Heiligen ab. Er wollte deshalb, dass die Kinder nicht mehr vom heiligen Nikolaus beschenkt werden, sondern zu Weihnachten vom „Heiligen Christ“. Daraus entstand das Christkind. In vielen evangelischen Gegenden kam deshalb am Heiligen Abend das Christkind, und Knecht Ruprecht begleitete es. Ein altes Wörterbuch der Brüder Grimm beschreibt Knecht Ruprecht deshalb als Gestalt, „der zu weihnachten als begleiter des christkindes auftritt und die kinder mit der rute schreckt“. Den Nikolaustag feierten viele Menschen aber trotzdem weiter. Deshalb begleitete Knecht Ruprecht je nach Gegend den Nikolaus oder das Christkind.

Bekannt bis heute ist Knecht Ruprecht vor allem durch Theodor Storm. Sein Gedicht von 1862 kennen viele Kinder und Erwachsene auswendig.

Wie sieht der Krampus aus?

Der Krampus trägt ein dichtes Fell, eine geschnitzte Holzmaske mit Hörnern, Glocken am Rücken, eine Kette und eine Rute. Fell, Glocken und Maske sind seit jeher die drei wichtigsten Teile seines Kostüms. Alles zusammen kann bis zu 20 Kilogramm wiegen.

  • Das Fell: Der Krampus steckt von Kopf bis Fuß in einem zotteligen Anzug aus Schaf- oder Ziegenfell. Meistens ist es schwarz, braun oder grau.
  • Die Maske: Sie wird aus Holz geschnitzt. In Österreich und Bayern nennt man eine solche Maske auch Larve. Wer Krampusmasken herstellt, ist ein Larvenschnitzer. Eine handgeschnitzte Maske kostet oft mehr als 1.000 Euro.
  • Die Hörner: Auf der Maske sitzen meistens echte Hörner, oft von Ziegenböcken. Gute Hörner sind so begehrt, dass sie manchmal schon Jahre vorher einem Krampusläufer versprochen werden.
  • Die Zunge: Die ältesten Masken waren einfach geschnitzt und hatten ein rotes Gesicht und eine lange rote Zunge. Die Zunge hängt bei vielen Krampussen bis heute weit heraus.
  • Die Glocken: Am Gürtel oder am Rücken hängen große Kuhglocken oder Schellen. Man hört den Krampus deshalb schon, bevor man ihn sieht.
  • Die Kette und die Rute: In den Händen hält er eine Kette und eine Rute aus Birkenzweigen oder Reisig.
  • Die Butte: Früher trug der Krampus oft eine Butte auf dem Rücken. Das ist ein großer Tragkorb.

Die Farben des Krampus sind vor allem Schwarz und Rot. Das ist kein Zufall. Schwarz und Rot sind die Farben der Hölle und des Höllenfeuers. Der Nikolaus trägt dagegen Weiß und Gold, die Farben des Himmels und des Lichts.

Eine geschnitzte Krampusmaske aus Holz mit zwei großen Hörnern, langen Haaren und einer langen roten Zunge
Eine geschnitzte Krampusmaske aus Holz mit Hörnern und langer roter Zunge aus Kärnten in Österreich. Foto: Naturpuur, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie sieht Knecht Ruprecht aus?

Knecht Ruprecht trägt meistens einen langen braunen oder schwarzen Mantel mit spitzer Kapuze, einen Bart und Stiefel. Über der Schulter hat er einen Sack, in der Hand eine Rute und oft einen Wanderstock. In manchen Gegenden trägt er auch eine Kette.

Früher sah Knecht Ruprecht viel wilder aus. Er war in Pelze oder Stroh gehüllt, hatte einen zotteligen Bart und ein schmutziges Gesicht. Das zeigen auch seine alten Namen. In der Schweiz heißt er Schmutzli, also der Schmutzige. In Norddeutschland hieß er unter anderem Ascheklas. Er war also ein Klaus, der mit Asche bedeckt war. Im Rheinland nennt man ihn Hans Muff. Diese Namen spielen auf sein ungepflegtes Aussehen an. In Gegenden wie Mecklenburg gab es den Rugklaas, den rauen oder haarigen Klaus. Er war mit Fell bedeckt und sah dem Krampus recht ähnlich.

Warum haben Krampus und Knecht Ruprecht eine Rute?

Krampus und Knecht Ruprecht haben eine Rute, weil man früher Kinder mit der Rute bestraft hat. Eine Rute ist ein Bündel aus dünnen Zweigen, zum Beispiel von der Birke. Früher war es üblich, dass Eltern und Lehrer Kinder schlugen, wenn sie nicht gehorchten. Die Rute in der Hand des Begleiters zeigte deshalb jedem Kind, was ihm drohte, wenn es nicht brav war.

In Theodor Storms Gedicht fragt das Christkind Knecht Ruprecht, ob er die Rute dabeihat. Ruprecht antwortet, sie sei für die schlechten Kinder. Die Rute „trifft sie auf den Teil, den rechten“. Damit ist der Po gemeint. Früher hängten manche Eltern im Advent auch eine Rute ins Fenster oder neben die Tür. Daher kommt die Redewendung „jemandem die Rute ins Fenster stellen“. Sie bedeutet, jemandem zu drohen.

In manchen Gegenden hatte die Rute noch eine zweite Bedeutung. In Berchtesgaden in Bayern heißt sie Lebensrute. Wer einen leichten Schlag damit um die Beine bekam, sollte nach altem Glauben gesund bleiben. Heute bekommen die Kinder beim Nikolaus oft eine Rute geschenkt, an der Süßigkeiten hängen.

Warum haben Krampusse Glocken und eine Kette?

Krampusse haben Glocken, damit man sie schon von Weitem hört. Das laute Scheppern zeigt allen, dass der Krampus kommt, und es soll Angst machen. Die Kette zeigt, dass der Krampus ein gefesselter Teufel ist. Nach christlicher Vorstellung sind die Teufel in der Hölle angekettet.

Die Kette sollte den Menschen zeigen, was mit den Bösen geschieht. Wer nicht nach Gottes Geboten lebt, kommt nach dieser Vorstellung in die Hölle und wird dort für immer angekettet. Gleichzeitig zeigt die Kette, dass der Krampus nicht frei ist. Er ist gebunden und muss dem Nikolaus gehorchen. Bei den Hausbesuchen schüttelte der Krampus seine Kette, damit sie laut rasselte. Davor fürchteten sich die Kinder sehr.

Die großen Glocken stammen vermutlich aus einem anderen Brauch. Bei den Perchten sollten die Glocken nach alter Überlieferung die bösen Geister des Winters vertreiben. In Berchtesgaden sollte das Scheppern der großen Glocken ursprünglich die Natur schon früh im Winter wieder aufwecken.

Was machen Krampus und Knecht Ruprecht mit bösen Kindern?

Früher drohten Krampus und Knecht Ruprecht den unartigen Kindern mit der Rute, und manche Kinder wurden wirklich geschlagen. Außerdem drohten sie, die bösen Kinder in ihrem Sack oder in ihrem Korb mitzunehmen. Mitgenommen wurde aber nie ein Kind. Heute schlagen Krampus und Knecht Ruprecht keine Kinder mehr. Das ist auch verboten.

Eine Wiener Zeitung beschrieb im Jahr 1881, wie ein solcher Besuch früher ablief. Die Kinder waren die ganze Woche besonders brav gewesen. Sie hatten das Vaterunser und das Einmaleins auswendig gelernt, weil sie es dem Nikolaus aufsagen mussten. Dann kam ein Bischof mit weißem Bart, Mitra und goldenem Stab. Hinter ihm kam ein Ungeheuer, halb Bär und halb Ziegenbock, mit Hörnern, einer roten Zunge, einer rasselnden Kette und einer Birkenrute. Auf dem Rücken trug es eine große Butte. Klappte das Aufsagen, streichelte der Nikolaus den Kindern über die Wange und versprach Geschenke. Klappte es nicht, drohte der Krampus mit der Rute. Dann zeigte er auf seine Butte, in der genug Platz für böse und faule Kinder sei.

Nach dem Besuch gab es aber fast immer Geschenke. Die Kinder bekamen Nüsse, Äpfel, getrocknete Früchte, Lebkuchen und Süßigkeiten. In Storms Gedicht sagt Knecht Ruprecht, in seinem Sack seien „Äpfel, Nuß und Mandelkern“.

Heute ist es anders. In Deutschland steht im Gesetz, dass Kinder ein Recht auf eine Erziehung ohne Gewalt haben. Schläge, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Strafen sind verboten. Das steht im Bürgerlichen Gesetzbuch, im Paragraf 1631. Auch in Österreich ist es verboten, Kinder zu schlagen. Wenn Knecht Ruprecht heute mitkommt, trägt er meistens nur den Sack mit den Geschenken.

Wann kommt der Krampus?

Der Krampus kommt am Abend des 5. Dezember, dem Tag vor dem Nikolaustag. Deshalb heißt der 5. Dezember in Österreich und Bayern Krampustag. Die Nacht vom 5. auf den 6. Dezember nennt man auch Krampusnacht.

Der Nikolaustag ist der 6. Dezember. Nach alter Tradition beginnt ein Feiertag aber schon am Abend davor. Deshalb kommen Nikolaus und Krampus meistens am Abend des 5. Dezember in die Häuser, sobald es dunkel ist. Das ist der Grund, warum die Kinder abends ihre Schuhe oder Stiefel hinstellen und am Morgen des 6. Dezember die Geschenke darin finden. In manchen Orten klopfen Nikolaus und Krampus aber erst am 6. Dezember an.

Die großen Krampusläufe finden nicht nur am 5. Dezember statt. Sie verteilen sich über die Wochen vor Weihnachten, und manche finden schon im November statt. Knecht Ruprecht kommt wie der Nikolaus am 5. oder 6. Dezember. In manchen Familien kam er früher am Heiligen Abend, dem 24. Dezember.

Was ist ein Krampuslauf?

Ein Krampuslauf ist ein Umzug, bei dem viele als Krampus verkleidete Menschen laut durch die Straßen eines Ortes ziehen. Sie schütteln ihre Glocken, rasseln mit den Ketten und schwingen ihre Ruten. Tausende Menschen stehen am Rand und schauen zu. Krampusläufe gibt es vor allem in Österreich, in Bayern und in Südtirol.

Die Krampusse gehören meistens zu einem Verein. Eine solche Gruppe heißt in Salzburg auch Pass. Bei großen Läufen kommen viele Gruppen mit Hunderten Krampussen zusammen. Bei vielen Läufen geht der Nikolaus vorne mit, bei manchen gibt es ihn gar nicht mehr.

Der Nikolo mit Mitra und Bischofsstab steht neben einem Krampus mit Fell und Maske auf einem Adventmarkt
Nikolo und Krampus auf einem Adventmarkt am Katschberg in Kärnten. Foto: Tourismusregion Katschberg/Rennweg, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Für die Krampusse gibt es Regeln, die sich die Vereine selbst geben. Bei vielen Läufen tragen alle Krampusse eine Nummer am Kostüm. So kann man jeden erkennen, der sich falsch verhält. Die Ruten müssen aus dünnen Zweigen sein. Geschlagen werden darf, wenn überhaupt, nur leicht unterhalb der Knie. Alkohol ist vor und während des Laufs verboten. Außerdem gelten dieselben Gesetze wie an jedem anderen Tag. Wer mit der Rute einen Menschen verletzt, wird bestraft.

Auch für Zuschauer gibt es Regeln. Man soll hinter der Absperrung bleiben und darf die Krampusse nicht an Hörnern oder Fellen ziehen. Kleine Kinder sollen nicht in der ersten Reihe stehen. Unter den schweren Holzmasken sehen die Krampusse nämlich nur wenig.

Was ist ein Krampuskränzchen?

Bei einem Krampuskränzchen besuchen die Krampusse abends ein Gasthaus, eine Feier oder ein Vereinsfest. Das wird vorher mit dem Wirt abgesprochen. Neben dem Hausbesuch und dem Krampuslauf ist das die dritte Form, in der der Krampusbrauch in Österreich gefeiert wird. Ein Krampuskränzchen ist eine Veranstaltung für Erwachsene.

Was ist ein Nikolospiel?

Ein Nikolospiel ist ein altes Theaterstück, in dem der Nikolaus, die Krampusse und viele andere Figuren auftreten. Es zeigt den Kampf zwischen Gut und Böse. Sehr bekannt ist das Nikolospiel in Bad Mitterndorf in der Steiermark. Es wird jedes Jahr am 5. Dezember an mehreren Orten aufgeführt. Früher spielte man es in Bauernhäusern und Gasthäusern, seit 1959 auch auf dem Hauptplatz. Seit 2020 gehört es zum Immateriellen Kulturerbe in Österreich. So nennt die UNESCO Bräuche und Traditionen, die besonders wertvoll sind und erhalten werden sollen.

Was ist der Unterschied zwischen Krampus und Perchten?

Der Krampus gehört zum Nikolaus und kommt im Advent. Die Perchten gehören zu den Raunächten und kommen in den Tagen zwischen Weihnachten und dem 6. Januar. Krampus und Perchten sehen sich zwar ähnlich, sind aber verschiedene Figuren.

Die Raunächte sind die Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar. Nach altem Glauben zogen in diesen Nächten Geister umher. Mehr darüber steht in unserem Artikel über die Rauhnächte. Die Perchten sind verkleidete Gestalten, die mit ihren Glocken die bösen Geister des Winters vertreiben sollen.

Der wichtigste Unterschied ist der Nikolaus. Der Krampus hat immer ein gutes Gegenüber, nämlich den Nikolaus. Bei den Perchten gibt es kein solches Gegenüber. Außerdem soll der Krampus die unartigen Kinder bestrafen, während die Perchten die Wintergeister vertreiben sollen. Die Perchten werden schon im Jahr 1582 in einer Quelle aus Bayern erwähnt. In vielen Orten haben sich Krampusse und Perchten heute vermischt. Deshalb laufen bei vielen Umzügen beide gemeinsam mit.

Wie heißen Krampus und Knecht Ruprecht in anderen Gegenden?

Krampus und Knecht Ruprecht haben je nach Gegend viele verschiedene Namen. Fast jedes Tal und jede Landschaft hat ihren eigenen Begleiter des Nikolaus mit eigenem Aussehen und eigenen Bräuchen.

NameWo?Besonderheit
Krampus, KramperlÖsterreich, BayernTeufel mit Fell, Hörnern und Holzmaske
BartlSüdosten ÖsterreichsKurzform des Namens Bartholomäus
KlaubaufOsttirol, vor allem Matreiziehen am 5. Dezember in Gruppen umher und versuchen, Passanten zu Boden zu werfen
TuiflTirolTiroler Wort für Teufel
ButtnmandlBerchtesgaden in Bayernin Stroh gehüllt, mit großen Glocken
KlausenAllgäuwilde Gestalten in Fell mit Schellen
Knecht RuprechtMitte und Norden DeutschlandsDiener im Mantel mit Sack und Rute
Hans MuffRheinlandBegleiter mit ungepflegtem Aussehen
PelznickelPfalzNikolaus und Knecht Ruprecht in einer Figur, im dicken Pelz
Ascheklas, BullerklasNorddeutschlandalte Namen, heute kaum noch bekannt
RugklaasMecklenburgder raue, haarige Klaus
SchmutzliDeutschschweizBegleiter des Samichlaus im dunklen Gewand
Der Nikolaus mit einem Mädchen in Tracht und mehreren Buttnmandln, die ganz in Stroh gehüllt sind, vor verschneiten Bergen
Der heilige Nikolaus mit dem Nikoloweibl und den Buttnmandln in Stroh am ersten Advent in Loipl bei Berchtesgaden. Foto: Gamsjaga, gemeinfrei, via Wikimedia Commons

Die Buttnmandl in Berchtesgaden sind ein Beispiel für einen ganz alten Brauch. Junge Männer werden in langes Stroh eingebunden, tragen Fellmasken und große Glocken um den Bauch. Begleitet werden sie von den Kramperln in Fell. Sie ziehen mit dem Nikolaus von Haus zu Haus. Die Kramperl halten die Gruppe zusammen und geben die Befehle des Nikolaus weiter. Das Buttnmandllaufen ist ein Besuch bei den Familien im Ort und keine Veranstaltung für Zuschauer.

Auch in den Niederlanden und in Belgien hat der Nikolaus Helfer. Dort heißen sie Pieten. Mehr darüber steht in unserem Artikel über Sinterklaas.

Gibt es den Krampus auch in Deutschland?

Ja, den Krampus gibt es auch in Deutschland, vor allem im Süden Bayerns. Dort sagt man meistens Krampus oder Kramperl. Auch in Bayern gibt es im Advent viele Krampusläufe. Im übrigen Deutschland kennt man statt des Krampus eher Knecht Ruprecht.

Der Krampus kommt vor allem aus den deutschsprachigen Gegenden der Alpen, besonders aus der Steiermark, aus Salzburg und aus Bayern. Es gibt ihn aber auch in den Nachbarländern, die an diese Gegenden grenzen. In Südtirol und anderen Teilen Norditaliens, in Slowenien und in Ungarn kommt ebenfalls ein Teufel mit dem Nikolaus. In der Schweiz begleitet dagegen meistens der Schmutzli den Samichlaus.

Seit etwa 20 Jahren ist der Krampus auch in den USA bekannt. Im Jahr 2000 gab es in der großen Bibliothek des amerikanischen Parlaments noch kein einziges englisches Buch über ihn. Heute gibt es dort Krampusläufe, Bücher und sogar Filme über den Krampus.

Gibt es den Krampus und Knecht Ruprecht wirklich?

Krampus und Knecht Ruprecht gibt es nicht als echte Wesen. Es sind Brauchfiguren. So nennt man Figuren, die zu einem Brauch gehören und von Menschen gespielt werden. Unter der Maske des Krampus und unter dem Mantel von Knecht Ruprecht steckt immer ein verkleideter Mensch.

Meistens spielen Männer und Jugendliche aus dem eigenen Ort den Krampus. Viele sind in einem Krampusverein. Den Nikolaus mit seinem Begleiter kann man in vielen Orten auch für einen Hausbesuch bestellen. Dann spielt jemand aus der Nachbarschaft oder der Kirchengemeinde die Rollen. Schon vor über 100 Jahren erkannten viele Kinder die Stimme des Nachbarn hinter der Maske. Manche machten sich dann einen Spaß daraus, den Krampus zu ärgern oder auszutricksen.

Was steht im Gedicht „Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm?

Im Gedicht „Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm erzählt Knecht Ruprecht, wie ihn das Christkind zu den Kindern schickt. Er soll die guten Kinder mit Äpfeln und Nüssen beschenken und die schlechten mit der Rute bestrafen. Es beginnt mit der berühmten Zeile „Von drauß‘ vom Walde komm ich her“. Danach sagt Knecht Ruprecht, dass es draußen sehr weihnachtet.

Theodor Storm war ein Dichter aus Husum in Norddeutschland. Er schrieb das Gedicht im Jahr 1862 in Heiligenstadt in Thüringen. Dort arbeitete er damals als Richter. Die erste Fassung dichtete er für seine eigenen Kinder zum Weihnachtsfest. Heute ist es das bekannteste Weihnachtsgedicht in deutscher Sprache.

Im Gedicht kommt Knecht Ruprecht durch den dunklen Tannenwald. Auf den Tannenspitzen sieht er goldene Lichter, und aus dem Himmelstor schaut das Christkind heraus. Das Christkind ruft ihn und sagt, er solle sich beeilen, weil Weihnachten beginnt. Es fragt ihn, ob er das Säcklein dabeihat. Ruprecht antwortet, darin seien Äpfel, Nüsse und Mandeln für die frommen Kinder. Dann fragt es nach der Rute. Ruprecht antwortet, die sei für die schlechten Kinder. Das Christkind ist zufrieden und schickt ihn los. Am Ende fragt Ruprecht die Kinder, ob sie hier gute oder böse Kinder sind.

Im Gedicht ist Knecht Ruprecht also nicht der Diener des Nikolaus, sondern der Diener des Christkinds. Das zeigt, wie man in Norddeutschland damals Weihnachten feierte. Auch der Komponist Robert Schumann hat Knecht Ruprecht ein Stück gewidmet. Es steht in seinem „Album für die Jugend“ von 1848, einer Sammlung von Klavierstücken für Kinder.

Warum sollten Kinder früher Angst vor Krampus und Knecht Ruprecht haben?

Kinder sollten früher Angst vor Krampus und Knecht Ruprecht haben, damit sie brav sind und gehorchen. Die Eltern benutzten die beiden Figuren als Hilfe bei der Erziehung. Wenn ein Kind nicht hören wollte, drohten sie, dass der Krampus oder Knecht Ruprecht kommt.

Eine solche Erziehung mit Angst, Drohungen und Schlägen nennt man heute schwarze Pädagogik. Pädagogik bedeutet Erziehung. Schwarz heißt hier, dass diese Art der Erziehung schlecht ist und den Kindern schadet. Schon im Jahr 1715 stand in einem Lexikon, dass man mit Knecht Ruprecht „die kleinen Kinder zu fürchten“ macht. Ein Volkskundler schrieb 1907 sogar, nur wenige Lehrer hätten so viel bei der Erziehung erreicht wie der Nikolaus und sein Begleiter.

Kritik daran gab es aber schon lange. Bereits vor über 200 Jahren beschwerten sich Menschen in Österreich, weil die Krampusse zu grob waren. Nach der Bescherung trieben sie oft derbe Späße. Manche taten zum Beispiel so, als würden sie ein Kind mitnehmen. Im Jahr 1929 schrieb eine Wiener Zeitschrift für Frauen, eine Mutter, die ihre Kinder nicht schlägt, könne auch den Krampus nicht brauchen.

Die Kinder wussten sich aber auch zu helfen. Im Jahr 1925 sollten Kinder in einem Wiener Kinderheim einen Aufsatz über den Besuch des Krampus schreiben. Dabei kam heraus, dass sich manche Jungen zwei oder drei Hosen übereinander angezogen hatten. So taten die Schläge mit der Rute weniger weh. Die meisten Kinder schrieben aber vor allem, wie sehr sie sich auf den Abend gefreut hatten, denn es gab ein gutes Abendessen und viele Süßigkeiten.

Muss man vor dem Krampus Angst haben?

Vor dem Krampus muss man keine Angst haben. Unter der Maske steckt ein Mensch, und niemand darf ein Kind schlagen oder mitnehmen. Trotzdem ist es ganz normal, wenn ein Kind sich vor dem Krampus fürchtet. Die Masken sind nämlich genau dafür gemacht, zu erschrecken.

Fachleute für Kinder und ihre Gefühle haben dazu klare Ratschläge.

  • Krampusse und Perchten dürfen kleine Kinder nicht anfassen und schon gar nicht den Eltern wegnehmen.
  • Wenn ein Kind weg will, sollen die Erwachsenen das ernst nehmen. Ein Kind soll nicht gezwungen werden, beim Krampus zu bleiben, damit es seine Angst verliert. Das kann die Angst sogar schlimmer machen.
  • Es hilft, sich die Maske vorher in Ruhe anzusehen. Manche Kinder dürfen auch zuschauen, wie sich die Krampusse umziehen. Dann sieht man, dass ein Mensch darin steckt.
  • Wenn die Angst zu groß wird, hilft Abstand. Einfach ein paar Schritte zurückgehen zeigt, dass man selbst etwas tun kann.
  • Große Krampusläufe mit Lärm und Dunkelheit sind eher etwas für Erwachsene. Ältere Kinder können mitgehen, wenn sie den Schauder spannend finden und wissen, dass es ein Spiel ist.
  • Ein Krampus darf nicht drohen, ein Kind in seinem Sack mitzunehmen. Solche Drohungen können Ängste auslösen, die sehr lange bleiben.

Viele Kinder finden den Krampus übrigens nicht nur gruselig, sondern auch spannend. Gerade weil man weiß, dass es nur ein Spiel ist, macht der Schauder Spaß.

Zum Weiterdenken

  • Der Nikolaus ist gut, der Krampus ist böse. Warum braucht ein guter Bischof wohl einen bösen Begleiter, statt allein zu kommen?
  • Früher sollten Kinder mit Angst erzogen werden. Was hilft deiner Meinung nach besser, damit Kinder freundlich zueinander sind, Angst oder Lob?
  • Der Krampus hat in jedem Tal einen anderen Namen. Kennst du einen Brauch, der bei dir zu Hause anders heißt als anderswo?
  • Theodor Storm schrieb sein Gedicht für seine eigenen Kinder. Heute kennen es Millionen Menschen. Wie kann ein Gedicht so bekannt werden?

Quellen: Wien Museum: Der Krampus, DWDS: Nikolaus, Knecht Ruprecht und Co., Grimm, Deutsches Wörterbuch: Ruprecht, DWDS: Rüpel, Universität Graz: Gezähmter Teufel, Österreichische Nationalbibliothek: Auf Teufel komm raus, Library of Congress: Krampus, Theodor-Storm-Gesellschaft, NDR: Knecht Ruprecht, UNESCO Österreich: Nikolospiel Bad Mitterndorf, Berchtesgaden: Buttnmandl und Kramperl, Salzburger Nachrichten: Fratzen des Brauchtums, § 1631 BGB

Noch nicht genug entdeckt?

Manche Antworten führen direkt zur nächsten Frage. Stöbere weiter durch unsere Themenwelten.

Alle Themen